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Evergreen-Browser sind gut für die IT-Sicherheit

Auto-Update von Chrome und Firefox gut für die Sicherheit

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Aktuelle Zahlen beweisen Nutzen

Im Rahmen seiner Untersuchung des Exploit-Kits STYX (ein Exploit-Kit ist ein Toolkit, das die technischen Kenntnisse, die zur Verbreitung von Malware über das Internet erforderlich sind, großenteils automatisiert) konnte Krebs auf eine existierende STYX-Installation zugreifen und die Effektivitäts-Statistiken der betreffenden attackierenden Website einsehen.

Dabei zeigte sich, dass die Infektionsraten für den Internet Explorer zwischen 6% bei IE10 und 12% bei IE8 lagen, während die Raten für Chrome und Firefox so nahe gegen Null gingen, dass sie praktisch inexistent waren.

Für mich ist die Sache klar: Wenn Sie entscheiden können, welchen Browser Sie verwenden möchten, sollten Sie einen wählen, der sich selbst weitmöglichst auf dem neuesten Stand hält und zudem die am häufigsten angegriffenen Browser Plug-ins adressiert.

Sowohl Chrome als auch Firefox verfügen jetzt über einen eigenen integrierten PDF-Reader, der gegen die typischen Angriffsformen auf Basis von PDF-Dokumenten immun ist, und bieten Hilfe beim Management des Java Plug-ins, auf das sich in letzter Zeit ein großer Teil der Angriffe konzentriert haben.

Mehr Sicherheit, weniger Kontrolle

Wenn Sie IT-Administrator sind und darüber entscheiden, welchen Browser Ihre Unternehmensnutzer verwenden können, sollten Sie sich ernsthaft überlegen, ob die Sicherheitsvorteile dieser neuen Technologien nicht schwerer wiegen als der Verlust an Kontrolle, den die Auto-Update-Verfahren der Evergreen-Browser mit sich bringen.

Mit dem Umstieg auf neuere Browser erhöhen Sie nicht nur Ihre Sicherheit, sondern unterstützen auch bessere und schnellere Websites. Und wie oft haben Sie schon die Möglichkeit, gleich zwei Dinge – Sicherheit und Benutzererlebnis – mit einer einzigen Maßnahme zu verbessern?

Wolfgang Kandek ist Chief Technical Officer bei Qualys.

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