IT-Alarmierungslösung für das Rechenzentrum

Automatisierung spart Zeit im Krisenfall

| Autor / Redakteur: Jürgen Kolb* / Stephan Augsten

Je schneller ein Unternehmen im Notfall reagieren kann, desto geringer sind die finanziellen Auswirkungen.
Je schneller ein Unternehmen im Notfall reagieren kann, desto geringer sind die finanziellen Auswirkungen. (Bild: Archiv)

Was geschieht, wenn ein komplettes Rechenzentrum lahmgelegt wird? Server werden zerstört, Teams können nicht arbeiten, Unternehmen verlieren Geld. Eine Alarmierungslösung hilft dabei, im Notfall schnell reagieren zu können. In diesem Beitrag stellen wir den Alert-Messaging-Server (AMS) von iQSol vor.

Die Liste der möglichen Ausfallszenarien im Rechenzentrum ist lang und wächst täglich. Zu den potenziellen Bedrohungen zählen neben Cyber-Attacken auch Sonnenstürme, Terrorangriffe, unbekannte Drohnen sowie auf organisatorischer Ebene auch wochenlange Streiks. Oft sind Auswirkungen auf die eigene IT-Infrastruktur lediglich Folgeerscheinungen externer Faktoren.

Diese lassen sich nicht beeinflussen: Ob bei Lieferanten Probleme auftreten oder Störungen in Software-Lösungen für Verzögerungen sorgen, ist im Krisenfall nebensächlich. Kaskadeneffekte und das Zusammentreffen mehrerer „Unzulänglichkeiten“ infolge von Kettenreaktionen sind zunehmend auch Ziele von Katastrophenübungen und Planspielen.

Stromausfälle beispielsweise führen sofort zu physischen Auswirkungen bei Mitarbeitern, ob diese nun im Aufzug festsitzen oder frieren müssen. Hackerangriffe können zu Ausfällen in der Produktion führen oder Epidemien enden mit dem vorübergehenden Erliegen der sozialen Kontakte und der Kommunikation im Unternehmen.

Genau diese Thematiken werden im Rahmen von Business-Continuity-Konzepten berücksichtigt und sind auch von gängigen Standards wie dem BSI 100-4 (Notfallmanagement) längst gefordert. Ohne Software-Unterstützung können darüber hinaus keine Prozesse definiert und abgebildet werden. Gängige Standards sind somit unerreichbar und Auditoren werden dies sehr rasch bemängeln.

Die Basisanforderung umfasst somit eine flexible IT-Alarmierungslösung: Rollenkonzepte sorgen für dokumentierte Zuständigkeiten, Dienstpläne für nachvollziehbare Eskalationsprozeduren, und Störungskategorien für eine Priorisierung im „Handling“. Die notwendigen Daten zur Alarmierung aus gängigen Management-Lösungen geliefert, automatisch an die richtigen Stellen in der Organisation kommuniziert und die Vorgänge dokumentiert. In der Bildergalerie wird der Alert-Messaging-Server (AMS) der iQSol GmbH gezeigt.

* Jürgen Kolb ist Managing Director bei der iQSol GmbH.

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