gesponsertSo haben sich Cyberangriffe in den letzten zwei Jahren verändert Bekämpfung von Cyber-Risiken in hybriden Netzen

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In hybriden Netzen arbeiten Nutzerinnen und Nutzer sowohl im Büro als auch zu Hause oder mobil. Der Arbeitsplatz wechselt, und die Mitarbeitenden müssen von überall auf alle benötigten Ressourcen und Daten gleichermaßen schnell und sicher zugreifen können. Doch das bringt auch Risiken mit sich.

Welche Sicherheitsherausforderungen und -probleme sind derzeit bei den verschiedenen Arbeitsumgebungen vorzufinden? Und welche Rolle spielen dabei E-Mails - sowie neuerdings Collaboration-Tools?(Bild:  Canva)
Welche Sicherheitsherausforderungen und -probleme sind derzeit bei den verschiedenen Arbeitsumgebungen vorzufinden? Und welche Rolle spielen dabei E-Mails - sowie neuerdings Collaboration-Tools?
(Bild: Canva)

In den letzten drei Jahren ist der Anteil der mobilen Arbeit und der Arbeit von zu Hause aus weiter gestiegen. Dies stellt die IT-Abteilungen und Verantwortlichen in den Unternehmen vor einige Herausforderungen. Dazu gehören die Minimierung von Cyberrisiken und die Verhinderung von Datendiebstahl und Cyberangriffen.

Hybride Netzwerke komplett absichern

Hybride Netze stellen Anforderungen an alle Beteiligten

Während vor der Einführung des hybriden Arbeitens im Unternehmen Ressourcen und Daten nur im internen Netzwerk zur Verfügung gestellt werden mussten, ist es nun auch notwendig, über VPN, Cloud oder Datenaustausch sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden überall effektiv arbeiten können. Effizienz, Stabilität und Sicherheit müssen dabei so hoch wie nur möglich sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen also von überall auf die sensible IT-Infrastruktur zugreifen können. In diesem Einsatzszenario entstehen neue Sicherheitsrisiken durch unterschiedliche Endpunkte. Ein falscher Klick auf eine Phishing-E-Mail kann ein ganzes Unternehmen in Gefahr bringen, unabhängig davon, ob dieser Klick zu Hause, im Café, im Zug oder im Büro erfolgt.

Während die Mitarbeitenden im Büro in der Regel durch umfassende Sicherheitstechnologien geschützt sind, sieht es im Home Office oder beim mobilen Arbeiten anders aus. Hier schützt keine firmeneigene Firewall und kein interner Malware-Schutz im Netzwerk die PCs vor Angriffen, sondern die PCs sind mit dem Heimnetzwerk oder öffentlich zugänglichen Hotspots verbunden. Hinzu kommt, dass Notebooks und Tablets immer der Gefahr des Diebstahls ausgesetzt sind, wenn sie im falschen Moment aus den Augen gelassen werden. Auch der Diebstahl von Daten oder ganzen Datenträgern stellt eine Gefahr dar. Aus diesem Grund sollte verstärkt auf die Verschlüsselung von Datenträgern in Notebooks geachtet werden, zum Beispiel mit Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung. Es reicht aber bei weitem nicht aus, die Daten nur zu verschlüsseln. In hybriden Netzwerken sind ganzheitliche Lösungen wichtig, um Anwender vor Cyberangriffen zu schützen.

Diese Sicherheitsprobleme gibt es bei den verschiedenen Arbeitsumgebungen

Hybride Arbeitsmodelle haben viele Vorteile

Hybride Arbeitsmodelle bieten eine ganze Reihe von Vorteilen: Zum einen kann von überall aus gearbeitet werden, auch von zu Hause aus oder am jeweiligen Aufenthaltsort des Anwenders. Der Arbeitsweg entfällt und die Reaktionszeit verkürzt sich. Gerade in der Erkältungszeit sinkt die Ansteckungsgefahr durch steigenden Home Office-Einsatz. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter steigt und bei einer optimalen Gestaltung der Umgebung müssen die Unternehmen keine Produktivitätseinbußen befürchten. Das haben inzwischen fast drei Viertel aller Unternehmen erkannt und setzen häufig auf ein Mischmodell aus Home-Office und Büro. Das Büro bleibt der zentrale Arbeitsplatz, aber die Mitarbeiter können teilweise selbst entscheiden, wo sie arbeiten.

Digitale Zusammenarbeit als Herausforderung und Chance nutzen

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in hybriden Einsatzszenarien zu Hause oder mobil arbeiten, muss die Zusammenarbeit im Team nicht leiden - im Gegenteil. Moderne digitale Zusammenarbeit ermöglicht nicht nur den Zugriff auf Unternehmensressourcen und -daten, sondern auch eine optimale Teamarbeit. Dabei spielt es keine Rolle, wo die einzelnen Teammitglieder gerade arbeiten, wichtig ist nur ein sicherer, stabiler und schneller Zugriff auf Collaboration-Tools, welche die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden sicherstellen. Der Funktionsumfang und die Anzahl der Collaboration-Tools haben in den letzten Jahren stark zugenommen . Genau hier liegt der Knackpunkt für effektive hybride Netzwerke. Ist die digitale Zusammenarbeit im hybriden Netzwerk optimal, können die Mitarbeitenden effektiv zusammenarbeiten, unabhängig davon, wo sie sich gerade befinden. Wichtige Faktoren sind digitale Kommunikation in Echtzeit, Projektmanagement, Office-Lösungen mit Kollaborationsfunktionen, sicherer und schneller Cloud-Speicher und weitere Lösungen, welche die Zusammenarbeit fördern.

Digitale Zusammenarbeit als Sicherheitsrisiko

Es ist klar, dass digitale Zusammenarbeit ein wichtiger Faktor für hybride Netzwerke ist. Die vielfältigen Möglichkeiten und Werkzeuge bergen aber auch Sicherheitsrisiken, die es zu beherrschen gilt. Dies gilt umso mehr, als der Einsatz digitaler Kollaborationswerkzeuge stetig zunimmt. Dadurch entstehen zwangsläufig mehr Einfallstore für Cyberkriminelle. Die Sensibilisierung der Mitarbeitenden für gängige Cyberbedrohungen wie Phishing, Ransomware und das Einfallstor E-Mail ist wichtig.

Gerade Cyberangriffe per E-Mail nehmen stetig zu und werden immer professioneller. Dies ist letztlich auf ausgeklügelte Phishing- und Spear-Phishing-Angriffe zurückzuführen, die durch KI-Chatbots wie ChatGPT unterstützt werden. Angriffe per E-Mail nehmen weiter zu, das merken Unternehmen fast täglich. Damit bleiben E-Mails auch 2024 der größte Angriffsvektor unserer Zeit. Insbesondere Angriffe aus den Bereichen Business E-Mail Compromise (BEC) und Identitätsdiebstahl nehmen weiter zu. Dabei geben E-Mails vor, von einem Vorgesetzten zu stammen. Sie enthalten Anweisungen, bestimmte Links anzuklicken oder Informationen zu übermitteln, die der Cyber-Angreifer für sich nutzen kann. Gelingt ein solcher Angriff auf einen Mitarbeitenden, erhalten Cyberkriminelle Zugang zum Netzwerk und können Daten stehlen und kompromittieren sowie Malware und Ransomware einschleusen.

Diese Rolle spielen Collaboration-Tools bei der IT-Sicherheit

Neue Kollaborationstools schaffen aber auch neue Einfallstore für Cyberkriminelle. Diese haben erkannt, dass immer mehr Unternehmen Microsoft Teams, Zoom, Slack oder andere Plattformen nutzen und richten ihre Angriffe gezielt auf diese Plattformen . Experten erwarten, dass diese Angriffe in Zukunft mit E-Mail-Angriffen gleichziehen oder diese sogar überholen werden. Dabei geben sich die Angreifer als legitime Nutzer aus und versuchen, an sensible Informationen zu gelangen. Das bedeutet, dass sich Unternehmen darauf vorbereiten sollten, ihre Collaboration-Tools vor solchen Angriffen zu schützen.

Mitarbeitende sind Risikofaktor und zentraler Angriffspunkt für Cyberkriminelle

Die Sensibilisierung der Mitarbeitenden ist ein entscheidender Faktor für den Schutz der Umgebung. Phishing, Spoofing, Social Engineering, Man-in-the-Middle, Credential Harvesting und das Einschleusen von Malware sind gängige Methoden, mit denen Angreifer versuchen, in hybriden Netzwerken Schaden anzurichten. Auch der Zugriff auf Online-Meetings, über die Angreifer versuchen, sensible Informationen abzugreifen, wird immer häufiger genutzt. Die beste Sicherheitsstrategie ist nur so gut wie das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit solchen Angriffen umzugehen.

Mangelndes Sicherheitsbewusstsein ist ein häufiges Problem, das es Angreifern leicht macht, Mitarbeitende zu überrumpeln und Daten oder Anmeldeinformationen abzugreifen. Eine umfassende Schulung der Mitarbeitenden über diese Gefahren sollte in allen Unternehmen mit hybriden Netzwerken von zentraler Bedeutung sein. Die Mitarbeitenden sollten in die Lage versetzt werden, auch raffinierte Phishing-E-Mails zu erkennen und mit Anmeldeinformationen richtig und sicher umzugehen. Darüber hinaus sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Lage sein, verdächtige Online-Aktivitäten zu erkennen.

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Ausfälle in der digitalen Zusammenarbeit stellen für Unternehmen ein großes Problem dar

Wenn die digitale Zusammenarbeit in einem hybriden Netzwerk aufgrund eines Cyberangriffs ausfällt, kann dies zu einem großen Problem werden. Ein solcher Ausfall kann schnell zu Produktionsausfällen führen und sich als sehr geschäftsschädigend erweisen. Wenn dann auch noch sensible Kunden- oder Lieferantendaten verloren gehen, drohen unter Umständen sogar Strafzahlungen und juristischer Ärger. Die E-Mail-Kommunikation ist ein unternehmenskritischer Faktor, nicht minder wichtig sind Collaboration-Tools. Fallen solche Instrumente aus, ist der finanzielle Schaden oft hoch. Hinzu kommen Image- und möglicherweise sogar Kundenverluste.

Ausblick auf mehr Schutz in hybriden Netzen

Immer mehr Cyberkriminelle setzen auf KI-Technologien, um ihre Angriffe noch raffinierter durchführen zu können. Hier ist es langfristig sinnvoll, dass auch Unternehmen auf KI setzen, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Künstliche Intelligenz ist in der Lage, eingehende Nachrichten in Echtzeit zu analysieren und kann Nutzerinnen und Nutzer dabei unterstützen, Phishing-Mails und andere Angriffe zuverlässig zu erkennen. Darüber hinaus kann KI verschiedene Muster in Phishing-E-Mails erkennen und so solche E-Mails blockieren. Hinzu kommt die Analyse des Nutzerverhaltens. Verdächtige Aktionen können so ebenfalls schnell identifiziert werden. All dies trägt dazu bei, potenzielle Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Reaktionszeiten auf Sicherheitsbedrohungen deutlich zu verkürzen.

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