Reallabor Cloud BSI tritt GovTech Campus bei

Von Nicola Hauptmann 1 min Lesedauer

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist neues Mitglied des GovTech Campus und wird sich in die Arbeit des Cloud-Reallabors einbringen.

David Steinacker, GovTech Campus, und Thomas Caspers, BSI (v. l.)(© BSI)
David Steinacker, GovTech Campus, und Thomas Caspers, BSI (v. l.)
(© BSI)

Die „breite Anwendung von Cloud-Technologien endlich zu ermöglichen, statt nur auf die Sicherheitsrisiken hinzuweisen“ – dazu will der GovTech Campus Deutschland einen relevanten Beitrag leisten und hat das Projekt „Reallabor Cloud“ ins Leben gerufen. In dem Projekt arbeiten Technologieanbieter, Behörden wie BIS und BfDI und Sozialversicherungsträger wie die Deutsche Rentenversicherung (DRV Bund) zusammen. Projektleiter Harald Joos, Cloudbeauftragter der DRV Bund, hat Ansatz und Ziele des Reallabors am Donnerstag den Mitgliedern des GovTech Campus vorgestellt. Um Public-Cloud-Dienste auch für Bundesverwaltung und Betreiber Kritischer Infrastrukturen sicher nutzbar zu machen, müssen u. a. die Public Clouds großer Anbieter aus Deutschland, Europa und den USA so erweitert werden, dass dort auch sensible Dokumente gespeichert und verarbeitet werden können. In einem ersten Schritt ist von den Geheimhaltungsstufen VS NfD (Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch), EU RESTRICTED und NATO RESTRICTED die Rede.

Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik kommt dabei eine besondere Rolle zu. Wie am Freitag bekannt wurde, ist das BSI dem GovTech Campus beigetreten und wird sich in die Arbeit des Reallabors einbringen. Cloud Computing sei „Rückgrat und Treiber der Digitalisierung in allen Bereichen“, somit Cloud-Sicherheit unentbehrlich für die Resilienz moderner Informationstechnik, erklärte Thomas Caspers, Abteilungsleiter Technik-Kompetenzzentren im BSI. „Um eine sichere Cloud-Nutzung zu ermöglichen, liefert das BSI technologisch führende und unmittelbar einsatzfähige Lösungsbeiträge für das gesamte Cloud-Betriebsspektrum“, so Caspers weiter, digitale Souveränität und Kritische Infrastrukturen sollten krisenfest und zukunftsfähig gemacht werden.

Das BSI verweist darauf, dass Cloud-Plattformen „technologiebedingt wesentlich weitreichendere Detektionsmöglichkeiten für Cyberrisiken als andere Architekturen“ bieten. Basierend auf Angreifer- und Bedrohungsmodellen will das Bundesamt Empfehlungen entwickeln, um diese Detektionsmöglichkeiten auch zu nutzen, außerdem Sicherheitsbewertungen, Empfehlungen und Regulierungen für den Einsatz geben.

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