Administrative Cooperation Group BSI erhält Vorsitz für Zusammenarbeit für CRA

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das BSI übernimmt den Vorsitz der Administrative Cooperation Group, um die einheitliche Anwendung des Cyber Resilience Acts in der EU zu fördern. Bis zum 31. März kann noch Feedback zu den Entwürfen der Leitlinien ge­ge­ben werden.

Der Vorsitz für die AdCo CRA wurde Anna Schwendicke am 19. März in Athen übertragen. Hier zu sehen sind (v.l.n.r): Tommaso Bernabo (DG Connect), Perit Kirkmann-Raave (ENISA), Maika Fohrenbach (DG Connect), Xenia Kyriakidou (Digital Security Authority Zypern - Vice-Chair AdCo CRA), Anna Schwendicke (BSI - Chair AdCo CRA), Luis Miguel Vega Fidalgo (DG Connect), Razvan Gavrila (ENISA).(Bild:  ENISA)
Der Vorsitz für die AdCo CRA wurde Anna Schwendicke am 19. März in Athen übertragen. Hier zu sehen sind (v.l.n.r): Tommaso Bernabo (DG Connect), Perit Kirkmann-Raave (ENISA), Maika Fohrenbach (DG Connect), Xenia Kyriakidou (Digital Security Authority Zypern - Vice-Chair AdCo CRA), Anna Schwendicke (BSI - Chair AdCo CRA), Luis Miguel Vega Fidalgo (DG Connect), Razvan Gavrila (ENISA).
(Bild: ENISA)

Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im Oktober 2025 von der Bundesregierung zur marktüberwachende Behörde für den Cyber Resilience Acts (CRA) ge­gen­über der Europäischen Kommission benannt wurde, folgt nun eine weitere Ankündigung. Das BSI erhielt zudem den Vorsitz der Administrative Cooperation Group „AdCo CRA“.

Was ist die AdCo CRA?

Die Administrative Cooperation Group für den Cyber Resilience Act ist ein Gremium, das aus Vertretern der Marktüberwachungsbehörden der EU-Mitgliedstaaten besteht, um die ein­heit­liche Anwendung des CRA zu gewährleisten. Die AdCo CRA wird von der Europäischen Kom­mis­sion unterstützt. Innerhalb des BSI übernimmt Anna Schwendicke, Referatsleiterin „Markt­auf­sicht“ die Rolle der Vorsitzenden. Das BSI beschreibt seine neue Funktion als einen bedeutenden nächsten Schritt im Aufbau des CRA-Ökosystems.

So sorge die AdCo als eine formelle Gruppe für eine effiziente übergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation der europäischen Marktüberwachungsbehörden und eine einheitliche Auslegung der Marktüberwachungen im europäischen Binnenmarkt. Zudem entwickle sie gemeinsame Vorgehensweisen und Methodiken zur Umsetzung der Anforderungen des CRA und koordiniere übergreifende Marktüberwachungsmaßnahmen.

„Die CRA-Marktüberwachung ist ein europäisches Vorhaben, denn nur mit einem robusten und effizienten europäischen Ökosystem kann Cybersicherheit erfolgreich im Markt verankert wer­den. Als BSI wollen wir unsere Cybersicherheits-Expertise und Netzwerke nutzen, um dieses System gemeinschaftlich mit unseren europäischen AdCo-Partnern aufzubauen“, kommentiert Schwendicke.

Entwürfe der Leitlinien in Abstimmung

Der Cyber Resilience Act ist die erste europäische Verordnung, die ein angemessenes Maß an Cybersicherheit für alle Produkte mit digitalen Elementen, die auf dem EU-Markt erhältlich sind, festlegt. Die neuen Vorschriften gelten seit dem 10. Dezember 2024 in allen EU-Mit­glied­staaten und müssen bis zum 11. Dezember 2027 schrittweise umgesetzt werden.

Derzeit befinden sich die Entwürfe der Leitlinien der Europäischen Kommission für den CRA in Abstimmung. So haben Stakeholder wie Hersteller, Entwickler, Unternehmen, Branchen­ver­bände, Behörden, Marktüberwachungsorganisationen, Verbraucher und Nutzer von digitalen Produkten und Dienstleistungen die Chance, ihre Meinungen und Feedback einzubringen, um die praktische Anwendung der Verordnung zu gestalten und zu verbessern. Rückmeldung kann noch bis zum 31. März 2026 gegeben werden.

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