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Was beim BYOD-Ansatz zu beachten ist
Bevor Unternehmen Richtlinien erlassen und die „BYOD“-Nutzung erlauben, sollten die möglichen Auswirkungen verschiedener Applikationen, Plattformen und Betriebssysteme gut überdacht werden. Es gilt, einen ausreichenden Geräte-Support für das Firmennetz anzubieten.
Unterstützt das Netzwerk nicht jeden der verschiedenen Gerätetypen, führt dies zu vielen Upgrade-Anfragen für die einzelnen Benutzer. Zudem sieht sich das Helpdesk vielen Anrufen frustrierter Mitarbeiter ausgesetzt. Spätestens an diesem Punkt würde das Projekt „BYOD“ von Firmen am liebsten wieder beendet.
Beim Implementieren von BYOD gibt es eine weitere, oft übersehene Hürde: Die Verfügbarkeit der Unternehmensapplikationen vor Ort ist eventuell nicht ausreichend für derart viele Netzwerknutzer. Daher stellen sich Unternehmen die Frage: „Wie ermögliche ich die BYOD-Nutzung sinnvoll und effizient?“
Gegenwärtig ist die überwiegende Mehrheit der Unternehmensanwendungen an Windows oder andere traditionelle Desktop-Umgebungen gebunden. Selbst wenn eine Vielzahl von Geräten geschützt ist, kann die Investition in eine BYOD-Lösung immer noch in einem Desaster enden.
Zu Problemen könnte es beispielsweise kommen, wenn die „mobile Umgebung“ innerhalb der Firma nicht jederzeit verfügbar ist. Mitarbeiter, die das Netzwerk täglich nutzen, würden dadurch unproduktiver, die Arbeitsabläufe verlangsamen sich.
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