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Warum Geräte-orientierte Ansätze nicht funktionieren können BYOD-Konzepte und ihre Schwächen

| Autor / Redakteur: Martin Kuppinger / Stephan Augsten

Bring Your Own Device ist für viele Unternehmen Realität geworden. Die Zugriff auf Anwendungen und Daten über verschiedenste Geräte lässt sich kaum noch verhindern. Die Kunst ist es, die Risiken zu minimieren – aber das ist leichter gesagt als getan.

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Martin Kuppinger: „Irgendein Tool einzuführen, das BYOD vermeintlich sicher macht, reicht nicht aus.“
Martin Kuppinger: „Irgendein Tool einzuführen, das BYOD vermeintlich sicher macht, reicht nicht aus.“

Betrachtet man die aktuellen Zahlen für den weltweiten Smartphone-Markt, dann wird einmal mehr deutlich, dass dieser Markt vor allem durch eines gekennzeichnet ist: Durch einen stetigen Wandel, der sich in den vergangenen Jahren und Monaten noch beschleunigt hat.

Apple, für längere Zeit mit seinem iPhone der Marktführer, hat nur ungefähr halb so viele Geräte verkauft wie Samsung. Für diejenigen, die für das Thema Bring Your Own Device (BYOD) verantwortlich sind, reicht diese Information aber noch nicht aus. Denn Samsung verkauft zwar überwiegend Geräte mit Android-Betriebssystem, aber auch solche mit Windows Phone.

Innerhalb des Android-Marktes gibt es wiederum eine Reihe von durchaus unterschiedlichen Versionen. RIM hat nach den dort genannten Zahlen gerade einmal noch 7,4 Millionen Blackberry-Geräte weltweit absetzen können – und liegt damit nur noch auf Platz 5 der Hersteller-Rangliste.

BYOD beschränkt sich nicht aufs Smartphone

Mit dem Smartphone-Markt wird außerdem nur ein kleiner Ausschnitt der BYOD-relevanten Geräte betrachtet. Denn BYOD betrifft alle Systeme, die nicht dem Unternehmen gehören: Vom privaten PC im Home Office über das von externen Mitarbeitern oder auch Prüfern im Firmennetz genutzte Notebook bis hin zu Tablets und eben Smartphones.

Vergessen darf man auch nicht die Gerätetypen, die es in Zukunft noch geben mag. Und wenn man die ganzen Ankündigungen rund um Tablets mit Windows 8 anschaut, dann kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass es auch hier noch in diesem Jahr erhebliche Veränderungen geben wird.

Viele Lösungsansätze für BYOD sind einerseits auf bestimmte Gerätetypen wie Smartphones sowie verschiedene Tablet-Varianten ausgerichtet, andererseits auf das Management der Geräte selbst. Das gilt vor allem für das Mobile Device Management (MDM).

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