Globale Oracle-Studie zum Entscheidungsdilemma CIOs und CISOs im Entscheidungs­dilemma

Von Peter Schmitz 2 min Lesedauer

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Entscheidungen von IT-Verantwortlichen werden durch Überforderung und Entscheidungsparalyse oft verschoben oder gar nicht getroffen, wie eine neue Studie zeigt. Fast 70 Prozent geben an, dass sie es aufgegeben haben, Entscheidungen bei überwältigender Datenlage zu treffen. KI-basierte Analytics-Tools könnten bei der Datenaufbereitung helfen, um bessere Entscheidungen zu treffen.

85 Prozent der Führungskräfte haben schon einmal eine Entscheidung, die sie im vergangenen Jahr getroffen haben, bereut, sich schuldig gefühlt oder sie infrage gestellt.(Bild:  pathdoc - stock.adobe.com)
85 Prozent der Führungskräfte haben schon einmal eine Entscheidung, die sie im vergangenen Jahr getroffen haben, bereut, sich schuldig gefühlt oder sie infrage gestellt.
(Bild: pathdoc - stock.adobe.com)

Die Rolle von IT-Verantwortlichen in Unternehmen erfährt einen tiefgreifenden Wandel: Vielfach sind sie heutzutage mehr Manager als Fachexperten. Täglich müssen sie über 100 Entscheidungen für ihre Teams und das Unternehmen treffen – oft ohne ausreichenden Einblick in einzelne Vorgänge der Fachbereiche. Sie sind auf Reportings ihrer Mitarbeiter oder auf unorganisierte Daten aus unterschiedlichen Systemen angewiesen, die sie manuell zusammenführen müssen. Zudem sorgt der Fachkräftemangel im Bereich Cybersecurity dafür, dass die Datenflut angesichts einer stetig wachsenden Zahl von Bedrohungsszenarien und Angriffen kaum zu bewältigen ist und sich Entscheidungen immer schwerer treffen lassen.

Das bestätigt auch die aktuelle Studie „The Decision Dilemma“ von Oracle und New York Times-Bestsellerautor Seth Stephens-Davidowitz: Überforderung, Entscheidungsstillstand und Fehlentscheidungen sind vielerorts an der Tagesordnung – kritische Entscheidungen werden verschoben oder gar nicht gefällt. Für die Studie wurden im Januar 2023 insgesamt 1.000 Personen in Deutschland befragt, 500 Geschäftsentscheider und 500 Mitarbeiter.

Studienergebnisse legen Missstände offen

88 Prozent der Befragten geben zu, dass das ständige Entscheidungsdilemma eine Herausforderung für sie darstellt. Ein Viertel verfällt sogar in Entscheidungsparalyse. Fast 70 Prozent geben an, dass sie es aufgegeben haben, Entscheidungen zu treffen, wenn die Datenlage überwältigend war. Mehr als jeder Zweite muss jeden Tag mehr als 100 Entscheidungen treffen und fast die Hälfte (42 Prozent) würde es mittlerweile sogar vorziehen, Entscheidungen von einer KI treffen zu lassen.

KI-gestützte Analytics-Anwendungen als Lösungsoption

„Entscheidungsparalyse ist ein Phänomen, von dem immer mehr IT-Fachkräfte betroffen sind“, erklärt Tobias Deml, Head of Cloud Engineering bei Oracle. „Häufige Begleiterscheinung: Betroffene sehen die relevanten Daten nicht mehr und verfehlen ihre Geschäftsziele. Als willkommene Lösung ihres Problems betrachten immer mehr IT-Manager Analyse-Tools wie zum Beispiel eine KI-basierte Analytics Cloud, die ihnen alle notwendigen Daten schnell übersichtlich zusammenträgt und zugleich für eine Entscheidungsfindung aufbereitet. Damit fühlen sich IT-Fachkräfte sicherer in ihrem Verantwortungsbereich und treffen bessere Entscheidungen mit Mehrwert für das Unternehmen.“

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