Daten zu mehr als 8.500 neuen Sicherheitslücken CodeSentry 6.1 sichert die Software-Lieferkette ab

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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CodeSecure hat CodeSentry aktualisiert. Die Binärcode-Analyse-Plattform, deren Vertrieb und Support im deutschsprachigen Raum von Verifysoft Technology erfolgt, könne Schwachstellen im Code von Drittanbietern erkennen – selbst dann, wenn kein Zugriff auf den Quellcode möglich sei.

CodeSentry erstellt detaillierte Software-Stücklisten (Software Bill of Materials)(Bild:  CodeSecure)
CodeSentry erstellt detaillierte Software-Stücklisten (Software Bill of Materials)
(Bild: CodeSecure)

CodeSentry 6.1 könne mit zusätzlichen Funktionen für das Management der Software-Stücklisten aufwarten. Eine neue kompakte Ansicht biete die Möglichkeit, gefundene Komponenten nach Kriterien wie Name, Hersteller und Versionsnummer zu gruppieren, was gerade bei umfangreicheren Projekten den Überblick wesentlich erleichtern würde. Benutzer könnten zudem den Status (eingeschlossen oder ausgeschlossen) ändern und Kommentare für mehrere Komponenten gleichzeitig hinzufügen.

Ausgebaut und aktualisiert wurden auch die Informationen zu Schwachstellen. CodeSentry 6.1 verfüge nun über die Daten zu mehr als 8.500 neuen Sicherheitslücken und rund 6.300 neuen Produkten. Gleichzeitig biete die Plattform neue Datenfelder wie EPSS (Exploit Predictive Scoring System), KEV (Known Exploited Vulnerability) Catalog, Social Risk Score sowie die Wahrscheinlichkeit für Ransomware (Ransomware Likelyhood).

Sowohl On-Premises als auch im SaaS-Betrieb könne CodeSentry jetzt die Anbindung per Webhook unterstützen, um externe Drittanbieter-Systeme bei abgeschlossenen Scans automatisiert zu benachrichtigen. Weitere Neuerungen der Version 6.1 umfassen eine API-Erweiterung zur Abfrage von EPSS-Scores via Schnittstelle sowie die Unterstützung von WIM-/SWM-Archiven (Windows Imaging Format).

„Kaum ein Softwareprojekt kommt gänzlich ohne Komponenten von Drittanbietern aus und täglich werden neue Sicherheitslücken und Schwachstellen entdeckt. Wenn kein Zugriff auf den Quellcode der verwendeten Komponenten möglich ist, stoßen viele Analysetools aber an ihre Grenzen. Die Technologie von CodeSentry bietet hier den wesentlichen Vorteil, dass die Zusammensetzung des Binärcodes analysiert wird und sich auch gemeinsame Abhängigkeiten identifizieren lassen. Softwareentwickler und Unternehmen haben so die Möglichkeit, den Inhalt und die Sicherheit der Software-Komponenten von Drittanbietern, die sie zur Erstellung ihrer Produkte verwenden, intensiv zu überprüfen“, erklärt Klaus Lambertz, Geschäftsführer der Verifysoft Technology GmbH.

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