Identitäten absichern Crowdstrike übernimmt SGNL für dynamische Identitätssicherheit

Von Natalie Forell 2 min Lesedauer

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Crowdstrike kündigt an, das Startup SGNL für 740 Millionen US-Dollar zu übernehmen. SGNL, auf Continuous Identity spezialisiert, soll dazu beitragen, Zugriffe von Menschen und KI-Agenten zu verwalten und die Sicherheit im Identitätsmanagement zu verbessern.

Crowdstrike übernimmt den Identitätsspezialisten SGNL. Diese Akquisition zielt darauf ab, die Next-Gen Identity Security auszubauen und Zugriffe von menschliche sowie nicht-menschliche Identitäten sicherer zu verwalten.(Bild:  Canva / KI-generiert)
Crowdstrike übernimmt den Identitätsspezialisten SGNL. Diese Akquisition zielt darauf ab, die Next-Gen Identity Security auszubauen und Zugriffe von menschliche sowie nicht-menschliche Identitäten sicherer zu verwalten.
(Bild: Canva / KI-generiert)

Der Sicherheitshersteller Crowdstrike hat die Übernahme des Startups SGNL angekündigt. SGNL ist ein Anbieter im Bereich Continuous Identity. Die Übernahme soll dazu beitragen, dass Crowdstrike die Next-Gen-Identity-Security weiter ausbauen und Zugriffe sowohl für menschliche als auch für nicht-menschliche Identitäten (non-human identities, NHIs) verwalten kann. Medien berichten von einem Kaufpreis von knapp 740 Millionen US-Dollar. Voraussichtlich soll die Übernahme im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 abgeschlossen werden.

Das ist Identitätssicherheit für das KI-Zeitalter.

George Kurtz, CEO und Gründer von Crowdstrike

Innovation folgt auf Integration

Mit der Integration von SGNL wird Crowdstrike die dynamische Autorisierung für cloudbasierte Anwendungen (Software-as-a-Service, SaaS) und große Cloud-Anbieter ausweiten. Dadurch kann das Unternehmen Zugriffsrechte in Echtzeit gewähren und widerrufen, was die Sicherheitsstandards beim Identitätsschutz entscheidend verbessert. Scott Kriz, CEO und Mitgründer von SGNL sagt: „SGNL wurde gegründet, um Zugriffsentscheidungen mit der unternehmerischen Realität zu verbinden.“ Durch den Zusammenschluss mit Crowdstrike soll die Technologie des Startups künftig weltweit eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Funktionen von SGNL und der Falcon-Plattform gehören:

  • Keine permanenten Privilegien für Menschen und NHIs: Basierend auf den Echtzeit-Signalen der Falcon-Plattform können privilegierte Zugriffe für einen begrenzten Zeitraum erteilt und anschließend wieder entfernt werden (Just-in-Time-Zugriffe). Die Falcon-Next-Gen-Identity-Security kann auch auf andere Cloud-Identitäts- und SaaS-Systeme wie AWS IAM, Okta sowie Active Directory und Entra ID ausgeweitet werden.
  • Identitätsverwaltung und Downstream-Schutz: Mit der Integration von Falcon Fusion SOAR können Sicherheitsverletzungen durch Fehlkonfigurationen aktiv verhindert und Anwendungen sowie Dienste besser geschützt werden. Dies erfolgt durch das Continuous Access Evaluation Protocol (CAEP), das den Zugriff auf Systeme widerruft.

Zunahme von nicht-menschlichen Identitäten

Mit der zunehmenden Nutzung nicht-menschlicher Identitäten und agentenbasierter Arbeitsmodelle entstehen neue Herausforderungen. Die Agenten verfügen über hohe Privilegien und haben Zugriff auf wichtige Daten und Anwendungen. Sie werden dynamisch in cloudbasierten Anwendungen und bei großen Cloud-Anbietern erstellt und nutzen verschiedene Zugriffswege, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Herkömmliche und statische Zugriffsmodelle bergen jedoch Risiken, da sie die Zugriffsrechte angesichts der sich ändernden Bedrohungen nicht dynamisch anpassen oder widerrufen können. Diese Schwäche macht Unternehmen, die KI-Agenten im Einsatz haben, besonders anfällig für Bedrohungen durch autonom agierende KI-Identitäten. George Kurtz, CEO und Gründer von Crowdstrike, betont: „Das ist Identitätssicherheit für das KI-Zeitalter.“

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