Alkohol-Tester betroffen Cyberangriff blockiert Autos

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Ein Cyberangriff hat die Systeme von Intoxalock lahmgelegt. Da die Kalibrierung von Atemalkohol-Testern gestört ist, ließen sich trotz Nüchternheit viele Fahrzeuge nicht starten.

Ein Cyberangriff auf Intoxalock legte zentrale Systeme lahm, sodass die Kalibrierung fest verbauter Atemalkohol-Tester ausfiel und viele Autos aus Sicherheitsgründen trotz nüchterner Fahrer nicht mehr starteten.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Ein Cyberangriff auf Intoxalock legte zentrale Systeme lahm, sodass die Kalibrierung fest verbauter Atemalkohol-Tester ausfiel und viele Autos aus Sicherheitsgründen trotz nüchterner Fahrer nicht mehr starteten.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Ein Cyberangriff auf den US-Hersteller Intoxalock sorgt derzeit dafür, dass zahlreiche Auto­fahrer ihre Fahrzeuge nicht mehr starten können. Das Unternehmen verkauft Atemalkohol-Tester, die fest in das Zündschloss von Fahrzeugen eingebaut sind und vor dem Start eine Probe verlangen. Dieser Prozess ist in vielen US-Bundesstaaten für Fahrer vorgeschrieben, die bereits wegen Trunkenheit am Steuer vorbestraft sind. Gegenüber Techcrunch habe Intoxalock-Sprecherin Rachael Larson den Cyberangriff am 14. März 2026 bestätigt. Laut Larson hat das Unternehmen vorsorglich einige Systeme vorübergehend abgeschaltet. So waren zum Beispiel die Systeme für die Installation der Geräte bis zum 22. März außer Betrieb.

Autos sperren Fahrer aus

Intoxalock zufolge am wurden zentrale Systeme lahmgelegt, davon betroffen sei vor allem die Kalibrierung der Test-Geräte, die in regelmäßigen Abständen erfolgen muss. Ohne diese Kali­brierung blockiert die Elektronik aus Sicherheitsgründen die Zündung. Auch dann, wenn der Fahrer nüchtern ist. Somit konnten die Nutzer ihre Autos nicht nutzen, da diese ohne ihr Ver­schulden gesperrt waren. Intoxalock gab den Betroffenen einen Aufschub von zehn Tagen für fällige Kalibrierungen. Allerdings gebe es einige Staaten in denen die Notverlängerung nicht gelten würden.

Lokale Medienberichten berichteten von Autofahrern in New York und Maine, die von ihren Autos ausgesperrt waren. Intoxalock habe keine Informationen zur Art des Cyberangriffs ge­ge­ben. Die Technologie des Unternehmens werde in 46 US-Bundesstaaten eingesetzt und jährlich von 150.000 Fahrern genutzt.

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