Umfrage von Kaspersky Threat Intelligence zwischen Effektivität und Kosten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

66 Prozent der von Kaspersky befragten Unternehmen konnten mithilfe von Threat Intelligence einen Cyberangriff verhindern. Doch nicht alle sind begeistert. Hohe Kosten und geringe Budgets machen Sorgen.

Obwohl viele Unternehmen mit Threat Intelligence bereits erfolgreich einen Cyberangriff abwehren konnten, wollen einige sie wieder abschaffen. Der Grund sind zu hohe Kosten.(Bild:  Bo Dean - stock.adobe.com)
Obwohl viele Unternehmen mit Threat Intelligence bereits erfolgreich einen Cyberangriff abwehren konnten, wollen einige sie wieder abschaffen. Der Grund sind zu hohe Kosten.
(Bild: Bo Dean - stock.adobe.com)

69 Prozent der Unternehmen hatten in den vergangenen 12 Monaten mindestens einen Cyberangriff zu verzeichnen – 31 Prozent sogar mehrere Attacken. Dies geht aus einer Untersuchung von Kaspersky hervor. Der Sicherheitsanbieter hat im November 2024 eine Umfrage unter 500 IT-Entscheidern in Deutschland zum Thema Threat Intelligence und ihrer Cybersicherheitsstrategie durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass 75 Prozent der Unternehmen auf Threat Intelligence als Teil ihrer Strategie setzen. 21 Prozent planen die Einführung im Jahr 2025 und 66 Prozent der Befragten konnten mithilfe von Threat Intelligence bereits erfolgreich einen Cyberangriff verhindern. Insgesamt sind 79 Prozent der Befragten davon überzeugt, ihr Unternehmen mithilfe eines besseren Verständnisses für Cyberbedrohungen schützen zu können.

Wo wird Threat Intelligence eingesetzt?

Hinsichtlich der steigenden Cyberrisiken müssen Unternehmen ihre Fähigkeiten, Attacken zu erkennen, langfristig verbessern. Kaspersky berichtet, zwischen Januar und Oktober 2024 weltweit im Schnitt 467.000 neue schädliche Dateien pro Tag entdeckt zu haben. Dies sei ein Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Um diesen und weiteren Bedrohungen zu begegnen setzen die Befragten auf Threat Intelligence. Am häufigsten wird die Disziplin in folgende Bereiche integriert:

  • Cloud Servern, 77 Prozent
  • Firewalls, 57 Prozent
  • Proxys, 53 Prozent
  • Mailserver, 52 Prozent

Hohe Kosten als Bremse

Nichtsdestotrotz sind nicht alle vom Einsatz von Threat Intelligence vollends überzeugt. Elf Prozent der Unternehmen wollen sie wieder abschaffen. Und 52 Prozent glauben, dass Threat Intelligence nicht bei der Abwehr von Cyberangriffen hilft. Zu hohe Einführungskosten sowie geringe Budgets sind für 49 Prozent der Befragten die größten Herausforderungen im Zusammenhang mit Threat Intelligence. 47 Prozent halten sie schlichtweg für zu teuer. Kostenpunkte für ein internes Threat-Intelligence-Team in Unternehmen sind zum einen die Personalkosten, die in der Cybersecurity-Branche besonders hoch sind. Zum anderen kommen auf die Unternehmen Kosten für die Implementierung einer entsprechenden Plattform in die bestehenden Sicherheitslösungen zu. Des Weiteren müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeitenden immer mit den aktuellsten und effektivsten Tools und Daten arbeiten. Regelmäßige Schulungen können hier außerdem notwendig werden. Günstiger ist es gerade für kleine Unternehmen, wenn sie Managed Security Services in Anspruch nehmen für die Threat Intelligence. So profitieren sie von dem Wissen eines externen Anbieters ohne eigene Infrastrukturen aufbauen zu müssen. Die Dienstleistungen umfassen in der Regel ein 24/7-Monitoring, Anomalieerkennung und Triage sowie schnelle Reaktion auf Vorfälle und forensische Analyse.

Waldemar Bergstreiser, General Manager DACH bei Kaspersky, kommentiert: „Die Methoden von Cyberkriminellen werden immer komplexer und raffinierter und angesichts der ernsten Bedrohungslage bedarf es mehr denn je aktueller und umfassender Bedrohungsinformationen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und schnell darauf reagieren zu können.“

(ID:50290841)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung