Cloud-Datensicherheit mit C5-Testat Mehr Cyberresilienz in der Cloud

Von Frank Schwaak* 3 min Lesedauer

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Die Cloud bildet das Fundament der Digitalisierung in den deutschen Kommunen. Eine umfassende Datensicherheitsplattform hilft dabei, die Risiken bezüglich Cybersicherheit und Datenschutz zu minimieren und im Ernstfall cyberresilient zu bleiben.

Die Cloud ist entscheidend für die Digitalisierung in deutschen Kommunen. Eine robuste Datensicherheitsplattform ist wichtig, um Risiken in Bezug auf Cybersecurity und Datenschutz zu reduzieren und im Falle eines Angriffs widerstandsfähig zu bleiben.(Bild:  Jesse Bettencourt/peopleimages.com - stock.adobe.com)
Die Cloud ist entscheidend für die Digitalisierung in deutschen Kommunen. Eine robuste Datensicherheitsplattform ist wichtig, um Risiken in Bezug auf Cybersecurity und Datenschutz zu reduzieren und im Falle eines Angriffs widerstandsfähig zu bleiben.
(Bild: Jesse Bettencourt/peopleimages.com - stock.adobe.com)

Die Cloud ist zweifellos der Digitalisierungsmotor im öffentlichen Sektor. Sie ermöglicht es Bürgern, wichtige Dienstleistungen wie Anträge und Formulare bequem in Anspruch zu nehmen – und das bei leichter Skalierbarkeit und vergleichsweise niedrigen Kosten für die Kommunen. Doch die Technologie birgt auch Sicherheitsrisiken: Immer mehr Cyberkriminelle haben es auf die IT-Systeme im öffentlichen Sektor abgesehen und nutzen die Sicherheitslücken von Cloud-Infrastrukturen aus.

Der aktuelle Rubrik Zero Labs Report 2024 kommt zu dem Schluss, dass 82 Prozent der gemeldeten Angriffe auf Datenbestände in Software-as-a-Service-Plattformen (SaaS) zielten. 62 Prozent entfielen auf Cloud-Infrastrukturen (IaaS) und 40 Prozent auf die Kunden-Standorte selbst. Zu welchem Chaos eine erfolgreiche Attacke auf öffentliche Dienstleister führen kann, verdeutlicht der Ransomware-Angriff auf die Südwestfalen-IT am 30. Oktober 2023. Infolge dieses Angriffes waren für insgesamt 1,6 Millionen Bürger wesentliche Verwaltungsdienste wie Bürger-, Finanz- und Sozialdienste nur noch stark eingeschränkt verfügbar. Erst nach elf Monaten, 43.000 Arbeitsstunden und 2,8 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten konnte die Wiederaufnahme des Normalbetriebes vermeldet werden.

Der Fall belegt eindeutig, dass nach einem Angriff nicht nur der Abfluss von Daten kritisch gesehen werden muss. Mehr als alles andere hat eine lange Ausfallzeit verheerende Auswirkungen für die Institutionen. Mit jedem verstreichenden Tag, an dem der Normalzustand nicht wiederhergestellt wurde, häufen sich die Kosten und reißen Löcher in die öffentlichen Haushaltskassen. IT- und IT-Security-Verantwortliche stehen dementsprechend in der Pflicht, ihre bisherigen Schutz-, und Wiederherstellungs-Konzepte zu überprüfen.

Präventive Security-Maßnahmen allein stellen angesichts der zunehmend extremeren Bedrohungslage keinen ausreichenden Schutz mehr dar. Da es unmöglich geworden ist, alle Angriffe abzuwehren, gilt es für den öffentlichen Sektor Vorkehrungen zu treffen, um im Ernstfall rasch zu reagieren und vor allem schnell wieder betriebsfähig zu sein. Kurz gesagt: Die Cloud-Infrastruktur braucht mehr Cyberresilienz.

Wie wird meine Cloud cyberresilient?

Eine zentrale Herausforderung der Cloud besteht darin, dass die meisten Daten in sogenannten Objektspeichern abgelegt werden. Aus Gründen der Verwaltung und der Effizienz ist dies zu begrüßen, doch aus sicherheitstechnischer Sicht sind diese Speicher nicht ideal. Denn ihre Inhalte lassen sich mit herkömmlicher Sicherheitstechnologie größtenteils nicht maschinell auslesen oder überprüfen.

Um Cloud-inhärente Sicherheitslücken abzudecken und Daten sowohl in der Cloud als auch On-Premises zu schützen, benötigen Unternehmen und Behörden spezialisierte IT-Sicherheitslösungen. SaaS-Plattformen sind hierfür unverzichtbar. Mit einer cloudbasierten Plattform können IT-Sicherheitsteams verteilte Infrastrukturen von einer zentralen Managementkonsole aus absichern und die Komplexität reduzieren. Ein weiterer Vorteil von SaaS ist, dass Patches und Updates zentral vom Anbieter eingespielt werden und die Management-Plattform so immer auf dem neuesten Stand ist. Kontinuierliche Optimierungen und neue Funktionen sind sofort verfügbar. Das reduziert den Aufwand für Sicherheits- und IT-Teams und erhöht gleichzeitig die Sicherheit. Trotz Fachkräftemangel kann schnell auf sich ändernde Anforderungen reagiert werden.

Eine weitere Komponente von Cyberresilienz ist das Business Continuity Management (BCM) in Kombination mit einer zuverlässigen Backup- und Recovery-Lösung. Wenn alle anderen IT-Sicherheitsmechanismen umgangen wurden, stellen sie die letzte Verteidigungslinie dar. Kommt es aufgrund von Ransomware-Verschlüsselung zu einem Totalausfall der IT, kann der BCM-Prozess helfen, längere Stillstände und Ausfälle zu vermeiden.

Cyberresilienz ist der Schlüssel zu einer schnellen Erholung

Nur eine starke Cyberresilienz, die auf einer sorgfältig geplanten Backup-Strategie und einer umfassenden Datensicherheitsplattform basiert, kann eine schnelle Wiederherstellung infolge eines Angriffes gewährleisten. Auf diese Weise schützen Kommunen und Städte ihre Cloud-Infrastrukturen sowie die Bürger vor den verheerenden Folgen einer erfolgreichen Attacke. Die Vorgaben des C5-Testats helfen dabei, den richtigen Partner zu finden.


* Der Autor Frank Schwaak ist Field CTO EMEA bei Rubrik. Seit über 20 Jahren ist er als Data Protection- und Recovery-Spezialist tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten bei verschiedenen Herstellern wie der SEP AG und Commvault lag in der Sicherung und Wiederherstellung von Relationalen Datenbanken. In seiner Karriere war er in den Abteilungen Technical Enablement/Training, Professional Services, Field Advisory Services und Product Management aktiv.

Bildquelle: Rubrik

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