State of the Database Landscape Sicherheitsbedenken und strenge Vorgaben bremsen KI-Einführung

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Datenschutz und Compliance, sensible Daten sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gehören zu den größten Herausforderungen für IT-Verantwortliche beim Datenbankmanagement. Auch der zunehmende Einsatz unterschiedlicher Datenbankplattformen sorgt für Komplexität.

Der Report „The State of the Database Landscape“ von Redgate zeigt die größten Herausforderungen von IT-Verantwortlichen für dieses Jahr.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Der Report „The State of the Database Landscape“ von Redgate zeigt die größten Herausforderungen von IT-Verantwortlichen für dieses Jahr.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Für den Report „The State of the Database Landscape 2025“ hat Redgate 2.500 IT-Fachleute aus aller Welt befragt. Das Ergebnis: Für IT-Verantwortliche sind Datenschutz und Compliance, sensible Daten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften die größten Herausforderungen. Vor allem die regionalen Unterschiede bei der Einhaltung von Vorschriften wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) und der California Consumer Privacy Act (CCPA) stellen einige Organisationen vor hohe regulatorische Hürden.

Komplexität der Datenbanken wird zur Herausforderung

Fast drei Viertel der IT-Teams nutzen heute zwei oder mehr Datenbankplattformen. Ein Viertel der Befragten setzt mehr als vier Datenbankplattformen ein, um Flexibilität und Kosteneinsparungen zu erzielen und verschiedene Anwendungsfälle zu bedienen. Jedoch sind 38 Prozent der Befragten besorgt hinsichtlich der Verwaltung der verschiedenen Systeme, was Datensicherheit und Zugriffskontrollen angeht. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Grund dafür ist die fehlende systemübergreifende Überwachung. Laut dem Bericht teilen nur 32 Prozent der Organisationen einheitliche Praktiken über verschiedene Datenbankmanagement-Systeme hinweg. Fehlende gemeinsame Vorgehensweisen erschweren es den IT-Teams, ein einheitliches Datenschutz- und Sicherheitsniveau über die unterschiedlichen Plattformen hinweg sicherzustellen.

David Gummer, Chief Product Officer von Redgate.
„Die Mitarbeiter, die für die Verwaltung der Datenbanken zuständig sind, arbeiten in einem immer komplexeren Umfeld unter hohem Zeitdruck. Ich bin besorgt, dass dieser Druck die Unternehmen erheblichen Risiken aussetzt, die durch ineffiziente Arbeitsmethoden und Zusammenarbeit noch verschärft werden können. Unsere Untersuchungen zeigen, dass 68 Prozent der Teams keine formalen Prozesse für den Austausch von Best Practices haben, was die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler und Sicherheitslücken erhöht.“

Bildquelle: Redgate

Trotz der Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit und den Multiplattform-Ansatz wächst das Bewusstsein für Datensicherheitsmaßnahmen. Auch die Umsetzung von Sicherheitspraktiken nimmt branchenübergreifend zu. Während in 2023 noch 35 Prozent der Unternehmen kein Konzept für den Umgang mit sensiblen Daten hatten, ist diese Zahl deutlich auf 14 Prozent zurückgegangen. 38 Prozent der Organisationen maskieren oder anonymisieren nun sensible Daten und 33 Prozent verwenden rollenbasierte Zugriffssteuerung, um den Zugriff einzuschränken.

Bedenken gegenüber KI nehmen zu

Dennoch beeinflussen Sorgen um die Sicherheit weiterhin die Geschäftspraktiken, während die Unternehmen gleichzeitig die Vorteile der Einführung von KI abwägen. 69 Prozent planen den Einsatz von KI-Funktionen in den nächsten zwei Jahren. Doch die Bedenken bei der Verwendung von KI im Datenbankmanagement haben stark zugenommen: 61 Prozent der Befragten nennen Datensicherheit und Datenschutz als Hauptanliegen, gegenüber 41 Prozent im Jahr 2023.

Oliver Stein, Managing Director DACH bei Redgate.
„Unser State of the Database Landscape Report zeigt deutlich, dass IT-Verantwortliche nicht nur weltweit, sondern auch im deutschsprachigen Raum vor einem komplexen Spannungsfeld stehen – von der Sicherung sensibler Daten und der Einhaltung strenger gesetzlicher Vorgaben bis hin zur Integration heterogener Datenbankumgebungen. Und diese Herausforderungen werden nicht weniger – im Gegenteil: Datenbankentwickler und -administratoren müssen eine wahre Flut an Aufgaben bewältigen. Deshalb wird es immer wichtiger, neue Werkzeuge, allen voran KI, einzusetzen und den richtigen Umgang mit diesen Technologien zu erlernen. Nur so können Unternehmen nicht nur die aktuellen Anforderungen meistern, sondern auch zukünftigen Entwicklungen proaktiv begegnen“

Bildquelle: Redgate

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