Customer Identity Trends Report 2025 Die Deutschen sind skeptisch gegenüber KI-Agenten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

KI-Agenten werden immer mehr in betriebliche Prozesse eingebunden. Damit tragen die Unternehmen eine große Verantwortung gegenüber den Daten ihrer Kunden. Gerade die deutschen Verbraucher haben Sorge um ihre Daten und haben Forderungen beim Einsatz von KI-Agenten.

Der Okta „Customer Identity Trends Report 2025“ zeigt, dass die Deutschen den Einsatz von KI-Agenten noch nicht vollständig akzeptieren. Unter bestimmten Voraussetzungen, würde ihnen dies jedoch leichter fallen.(Bild:  phonlamaiphoto - stock.adobe.com)
Der Okta „Customer Identity Trends Report 2025“ zeigt, dass die Deutschen den Einsatz von KI-Agenten noch nicht vollständig akzeptieren. Unter bestimmten Voraussetzungen, würde ihnen dies jedoch leichter fallen.
(Bild: phonlamaiphoto - stock.adobe.com)

Okta hat seinen jährlichen „Customer Identity Trends Report“ veröffentlicht. Dieser fokussiert sich auf Unternehmen, die KI-Agenten einsetzen und zeigt, dass Vertrauen und Kontrolle für die Akzeptanz der Agenten von entscheidender Bedeutung sind – vor allem bei den deutschen Verbrauchern. Gemeinsam mit seinem Tochterunternehmen Auth0 hat Okta 6.750 Verbraucher befragt, von denen jeweils 750 aus Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada, den Niederlanden und den USA kommen.

KI-Agenten auf dem Vormarsch – trotz Skepsis

Laut Gartner werden bis 2028 ein Drittel aller Interaktionen mit generativer KI von autonomen Agenten und Aktionsmodellen übernommen. Dennoch sind Okta zufolge gerade die deutschen Verbraucher eher zurückhaltend, was die Akzeptanz der KI-Agenten angeht. So gaben 54 Prozent der deutschen Befragten an, besorgt über den Einfluss von KI auf die Sicherheit ihrer digitalen Identitäten zu sein. Jeder zweite Deutsche würde einem KI-Agenten keine per­sön­lichen Daten anvertrauen und 41 Prozent erledigen Aufgaben lieber selbst, als sich auf Künst­liche Intelligenz zu verlassen. Die volle Kontrolle über ihre persönlichen Daten ist den Deut­schen besonders wichtig. Hierzulande gaben dies 44 Prozent an, was zeigt, dass den Deutschen die Kontrolle wichtiger ist als Verbrauchern aus anderen europäischen Ländern. In UK gaben dies 42 Prozent an, in Frankreich und den Niederlanden 37 Prozent.

Trotz ihrer Skepsis sehen auch die Deutschen praktische Anwendungsmöglichkeiten für KI-Agenten:

  • Sprachübersetzungen 45 Prozent
  • Recherchen 36 Prozent
  • Schreibhilfen 35 Prozent
  • Kreative Aufgaben 26 Prozent
  • Datenanalysen 25 Prozent
  • Automatisierung von Aufgaben 23 Prozent
  • Kalenderverwaltung 19 Prozent
  • Personalisierte Einkaufsempfehlungen 17 Prozent
  • Unterstützung bei Entscheidungsfindungen 16 Prozent
  • Projektmanagement 13 Prozent

Nur 21 Prozent der Befragten würden KI-Agenten im Alltag überhaupt nicht nutzen.

Akzeptanz von KI-Agenten verbessern

Die Studie zeigt, dass die deutschen Verbraucher die zwischen­menschliche Interaktion be­vor­zugen. 69 Prozent gaben an, den Kontakt mit echten Mitarbeitern KI-Agenten vor­zuziehen, da sie glauben, dass Menschen besser auf individuelle Anliegen eingehen können.

Um das Vertrauen in KI-Agenten zu stärken, fordern Verbraucher:

  • Die Überprüfung von KI-Entscheidungen durch einen Menschen (34 Prozent)
  • Mehr Transparenz darüber, wie die KI zu ihren Entscheidungen gelangt und welche Daten dabei verwendet werden (33 Prozent)
  • Verifizierung jeder Aktion oder Entscheidung, die ein KI-Agent im Namen eines Nutzers ausübt beziehungsweise fällt (39 Prozent)

„Die diesjährigen Ergebnisse zeigen deutlich, dass deutsche Verbraucher beim Thema digitale Identität im Zusammenhang mit KI-Agenten besonders hohen Wert auf Vertrauen und Kontrolle legen”, kommentiert Sven Kniest, SVP Central & Eastern Europe bei Okta. „Unternehmen müssen diese Bedenken ernst nehmen und berücksichtigen, wenn sie KI-gestützte Services für den deutschen Benutzer entwickeln. Wenn KI-Agenten immer stärker in betriebliche Prozesse eingebunden werden, tragen Unternehmen eine enorme Verantwortung: Sie müssen deren Einsatz transparent gestalten, ethisch ausrichten und im Einklang mit gesellschaftlichen Werten umsetzen – denn ohne Vertrauen kann keine Innovation ihr volles Potenzial entfalten.”

(ID:50465040)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung