KI-gestützte Cyberabwehr Die Power von KI für private Rechenzentren nutzen

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Unternehmen stehen vor wachsenden Anforderungen. Trend Micro will die Leistung von KI in On-Premises-Rechenzentren nutzen, um die Produktivität von Mitarbeitern zu steigern und innovative, KI-gestützte Benutzererfahrungen zu schaffen.

Trend Micro will KI-gestützte private Rechenzentren sichern und stellt neue Lösungen mit Einsatz von Nvidia NIM vor. (Bild:  darshika - stock.adobe.com)
Trend Micro will KI-gestützte private Rechenzentren sichern und stellt neue Lösungen mit Einsatz von Nvidia NIM vor.
(Bild: darshika - stock.adobe.com)

„Unternehmen erkennen die Bedeutung des Einsatzes von generativer KI in verschiedenen Umgebungen, einschließlich souveräner Private Clouds, und entwickeln Strategien zur Integration von Sicherheit in ihre KI-Anwendungen“, sagt Pat Lee, Vice President of Strategic Enterprise Partnerships bei Nvidia, treffend.

„Dabei setzen „Regierungen, MSPs und große Unternehmen zunehmend auf private Clouds, um regulatorische und nationalstaatliche Sicherheits-Bedenken zu zerstreuen“, berichtet Frank Dickson, Group Vice President bei IDC.

Daher sollten KI-gestützte Funktionen für alle Mitarbeiter „händelbar“, sprich benutzerfreundlich sein. Auch können Unternehmer KI vielfältig für ihre Cyberabwehr nutzen. Immer mehr Hersteller integrieren GenAI ins Portfolio und stellen ihren Kunden die Vorteile vor.

KI-gestützte Funktionen für Bedrohungserkennung

Trend Micro präsentiert als Beispiel eine neue Rechenzentrumslösung, gekoppelt mit der Nvidia-Technologie. Die Lösung soll sich an Business- und Government-Kunden richten. Genauer will Trend Micro mit Trend Vision One – Sovereign and Private Cloud (SPC), mit Nvidia NIM integriert, auch eine Reihe von benutzerfreundlichen Inferenz-Microservices, ein Teil der Nvidia AI Enterprise Software Platform, integrieren. Im Fokus steht hier eine Bereitstellung von generativer KI in der Cloud, im Rechenzentrum und auf Workstations.

Die Integration von Nvidia NIM mit Trend Vision One SPC „bringt die nötige Leistung für den Infrastrukturwandel, der Unternehmen weltweit bei der Einführung generativer KI bevorsteht“, sagt Eva Chen, CEO bei Trend Micro.

Große Unternehmen suchen laut Sicherheitsexperten zunehmend nach selbst gehosteten generativen KI-Lösungen, die in privaten Clouds untergebracht sind. Hierbei haben sie oftmals Bedenken wegen des Datenschutzes, der Souveränität und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Mit seiner Sicherheits-Plattform will Trend Micro durch den Einsatz von Nvidia NIM-optimierten KI-Inferencing-Microservices zur lokalen Unterstützung der Cybersecurity LLM (Large Language Models) beitragen. Insgesamt will man für verbesserten Datenschutz, Echtzeitanalyse und eine schnelle Bedrohungsabwehr sorgen. Die Integration soll die Komplexität von KI-gesteuerten Rechenzentren der nächsten Generation berücksichtigen.

„Durch den Verzicht auf eine Inline-Inspektion des Datenverkehrs werden ein hoher CPU-Rechenleistungsverbrauch und eine erhöhte Latenz, die normalerweise mit der Verarbeitung großer Datenmengen verbunden sind, vermieden“, erklärt Chen. Dies soll einen nahtlosen Betrieb gewährleisten und die Effizienz der Sicherheits- und KI-Prozesse erhöhen.

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