Drohnen-Warnsystem DroneTracker schützt vor Bedrohungen aus der Luft
Am 26. Januar wurde eine Drohne auf dem hoch gesicherten Gelände des Weißen Hauses entdeckt, zwei Tage zuvor berichteten die Medien über mit Drogen beladene Drohnen vor einem Hamburger Untersuchungsgefängnis und am 20. Januar hat eine Drohne über dem Élysée-Palast die französischen Sicherheitskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Die Firma Dedrone hat nun System vorgestellt, das vor realen Bedrohungen durch Drohnen schützen kann.
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Das deutsche Unternehmen Dedrone GmbH hat das nach eigenen Angaben weltweit erste professionelle Drohnen Detektions- und Warnsystem vorgestellt. Der DroneTracker erkennt unbemannte Flugobjekte und soll vor Spionage, Schmuggel, Terrorakten und Verletzungen der Privatsphäre schützen.
Schutz vor Drohnen ist immens wichtig

Missbrauchspotenzial für Drohnen ist groß
Drohnen können für viele sinnvolle Aufgaben genutzt werden, beispielsweise um Brücken oder Stromleitungen zu inspizieren. Sie können aber auch sensible Industriebereiche ausspionieren, Drogen oder Waffen in Gefängnisse schmuggeln und schlimmstenfalls sogar Sprengkörper abwerfen. Dabei werden die kleinen Fluggeräte immer leistungsfähiger und günstiger: Eine Drohne, die bis zu 5 Kilogramm tragen und mehrere Kilometer weit fliegen kann, ist schon für unter 1600 € zu haben.
Per GPS-Steuerung und Autopilot können sie völlig automatisch mehrere Kilometer weit vom Piloten entfernt fliegen. „Mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der Drohnen steigen auch die Möglichkeiten, sie für kriminelle Zwecke zu missbrauchen“, erklärt Seebach. „Die Liste unserer Interessenten ist daher lang und reicht von öffentlichen Einrichtungen und Sicherheitsbehörden über Industrieunternehmen bis hin zu Prominenten.“
Drohnen können eine ernste Bedrohung sein
Mit dem Drohnen-Warnsystem dürfte Dedrone tatsächlich einen Nerv treffen: Weltweit werden immer mehr Hobby-Fluggeräte an Privatleute verkauft, aktuell sind es etwa 300.000 Stück im Monat. Und die Meldungen über Zwischenfälle mit Drohnen häufen sich. Erst zwei Tage vor dem Zwischenfall in Washington war eine mit Drogen beladene Drohne beim Anflug an ein Zellenfenster im Hamburger Untersuchungsgefängnis abgestürzt. Und am 20. Januar meldeten verschiedene Medien, dass eine Drohne über dem Élysée Palast in Paris die französischen Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt hatte.
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