Datensicherheit in der Cloud Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach Apple wichtig für Datenschutz

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Apple mahnt angesichts der steigenden Angriffe auf in der Cloud gespeicherte Informationen einen breiteren Einsatz der sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an und unterstreicht die Wichtigkeit des Verfahrens für den Schutz persönlicher Daten.

Nach Ansicht von Apple ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der bestmögliche Weg, um Daten in der Cloud zu schützen.(Bild:  Ar_TH - stock.adobe.com)
Nach Ansicht von Apple ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der bestmögliche Weg, um Daten in der Cloud zu schützen.
(Bild: Ar_TH - stock.adobe.com)

Bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind Daten nur für die an der Kommunikation beteiligten Nutzer im Klartext verfügbar, nicht aber für die Anbieter der Online-Dienste. Damit könnten sich auch Angreifer keinen Zugriff darauf verschaffen, betonte Apple bei der Vorstellung einer Studie zu Online-Gefahren. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei deshalb der bestmögliche Weg, um Daten in der Cloud zu schützen.

Die unabhängige Untersuchung im Auftrag des Konzerns ergab unter anderem, dass zuletzt die Zahl der Attacken auf Dienstleister zunahm, über die sich Angreifer Zugriff auf Systeme von deren Kunden verschaffen wollen. Apple sieht darin einen besorgniserregenden Trend.

Zuletzt hatte es unter anderem in Großbritannien Bestrebungen gegeben, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Ermittlungsmaßnahmen auszuhebeln. Apple schränkt ein, dass solche Komplett-Verschlüsselung lediglich für E-Mails sowie Kontakt- und Kalenderdaten schwer umzusetzen sei. Denn die ursprünglichen Protokolle seien dafür nicht geeignet, ohne die allgemeine Kompatibilität zwischen verschiedenen Diensten und Anbietern zu brechen.

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