Exeon.UEBA Identitätsbasierte Angriffe in Echtzeit erkennen

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Exeon Analytics stellt „Exeon.UEBA“ vor, eine Lösung zur Echtzeiterkennung identitätsbasierter Angriffe. Sie analysiert Nutzer- und Anwendungsver­halten, korreliert relevante Ereignisse und hilft Security-Teams, interne Bedrohungen effizient zu identifizieren.

User and Entity Behavior Analytics erkennt Angriffe, bei denen Kriminell legitime Nutzerkonten missbrauchen, in Echtzeit, indem es Verhalten analysiert und relevante Ereignisse kontextuell korreliert, um interne Bedrohungen effizient zu identifizieren.(Bild:  ImageFlow - stock.adobe.com)
User and Entity Behavior Analytics erkennt Angriffe, bei denen Kriminell legitime Nutzerkonten missbrauchen, in Echtzeit, indem es Verhalten analysiert und relevante Ereignisse kontextuell korreliert, um interne Bedrohungen effizient zu identifizieren.
(Bild: ImageFlow - stock.adobe.com)

Das Schweizer Cybersicherheitsunternehmen Exeon Analytics stellt seine neue Lösung „Exeon.UEBA“ vor. Diese ergänzt die Network-Detection-and-Response-Lösung „Exeon.NDR“ um die gezielte Erkennung interner und identitätsgetriebener Bedrohungen. Dabei setze das Unternehmen aus Zürich auf die Verhaltensanalyse von Nutzern, Anwendungen und Un­ter­nehmensressourcen.

Verhaltensanalyse statt isolierter Events

Identitätsbasierte Angriffe sind eine Angriffsform, die von den Cyberkriminellen weniger Fä­higkeiten erfordert, von den Verteidigern dafür umso mehr. Denn statt sich aufwendig in frem­de Netzwerke zu hacken, nutzen die Angreifer gestohlene Zugangsdaten und die legitimen Be­rechtigungen des kompromittierten Nutzers. User and Entity Behavior Analytics, kurz UEBA, adressiert dieses Problem. Dazu analysiere die Lösung Logdaten aus Benutzer- und Ad­minis­tra­tor­iden­ti­tä­ten, Unternehmensanwendungen – inklusive SaaS-, Custom- und Legacy-App­li­ka­tio­nen –, APIs, Dienstkonten sowie Zugriffs- und Infrastruktursystemen wie VPNs oder IAM-Plattformen. Dabei korreliere der Hersteller Ereignisse auf Basis ihres Kontextes über ver­schie­dene Systeme hinweg und bewertet sie als zusammenhängende Verhaltensmuster. So sei es beispielsweise möglich, Passwort-Spraying-Angriffe über mehrere Anwendungen, missbräuch­liche Zugriffe auf geschäftskritische Systeme oder auffällige Berechti­gungs­änder­ungen zu­ver­lässig erkennen. Auch, wenn einzelne Logeinträge für sich betrachtet unauffällig er­scheinen würden. Darüber hinaus würden Security-Teams detaillierte Warnmeldungen erhalten, die den Kontext eines Vorfalls wiedergeben würden, anstelle von isolierten Events.

Daraus ergebe sich zudem der zentrale Vorteil von UEBA. Durch die intelligente Korrelation würden Security Operation Teams entlastet, da False Positives reduziert und reale Bedrohungen schneller identifiziert würden.

Souveräner Betrieb und geschützte Daten

Ein weiteres Verkausargument von Exeon liegt in der Bereitstellung der neuen Lösung. UEBA lasse sich vollständig on-premises, in privaten Cloud-Umgebungen oder air-gapped betreiben, während die gesamte Analyse innerhalb der Exeon-Appliance erfolge. Zudem könnten sensible Identitätsinformationen verschlüsselt oder anonymisiert verarbeitet werden, sodass auch Organisationen in stark regulierten Bereichen die Lösung datenschutzkonform einsetzen könnten. Gregor Erismann, CEO von Exeon fasst zusammen: „Mit Exeon.UEBA schaffen wir Transparenz über Nutzer- und Anwendungsverhalten und ermöglichen Security-Teams, interne und identitätsbasierte Bedrohungen frühzeitig, effizient und mit deutlich weniger Aufwand zu erkennen.“

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