Forrester und Google Unternehmen kämpfen mit fehlenden Threat-Analysten

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Laut Google und Forrester fehlen in 68 Prozent der deutschen Unternehmen qualifizierte Threat-Analysten – der weltweit höchste Wert. KI gilt als Hoff­nungs­träger, doch viele Teams kämpfen mit Datenflut, Unsicherheit und mangelndem Bewusstsein im Management.

63 Prozent der von Google und Forrester Befragten fühlen sich aufgrund von Personalmangel in den Threat-Intelligence-Teams überfordert und erschöpft.(© samuel - stock.adobe.com)
63 Prozent der von Google und Forrester Befragten fühlen sich aufgrund von Personalmangel in den Threat-Intelligence-Teams überfordert und erschöpft.
(© samuel - stock.adobe.com)

Für den Report „Threat Intelligence Benchmark: Stop Reacting; Start Anticipating“ haben Google und Forrester gemeinsam über 1.500 Security-Führungskräfte auf C-Level befragt, darunter mehr als 130 aus Deutschland. Deutlich wurde dabei, dass vor allem deutsche Un­ter­nehmen mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben. 68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen qualifizierte Threat-Analysten fehlen. Dies ist der höchste Wert, den die beiden Unternehmen weltweit ausgemacht haben.

Überforderung in Unternehmen

Dies wirkt sich auch auf das Wohlbefinden in den Unternehmen aus. 63 Prozent der Befragten fühlen sich von zu vielen Threat-Intelligence-Feeds überfordert, was zu Ermüdung und Ver­wirrung führt. Gleichzeitig sorgt das bei 76 Prozent der deutschen Befragten für die Sorge, echte Bedrohungen möglicherweise zu übersehen. Dazu kommt, dass 84 Prozent der deutschen Befragten der Meinung sind, dass ihre Geschäftsführung die Cyberbedrohung unterschätzt. Weitere 53 Prozent sehen mangelndes Bewusstsein für Cybersecurity als ein wesentliches Risiko für die nächsten zwölf Monate.

„Die Security-Teams in Deutschland stehen vor einem perfekten Sturm: Ein sich verschärfender Fachkräftemangel trifft auf eine Flut fragmentierter Threat-Intelligence-Feeds. Viele Sicher­heits­verantwortliche sind zunehmend besorgt, ob sie neue Bedrohungen überhaupt noch schnell genug erkennen und reagieren können“, sagt Mike Hart, Leiter Zentraleuropa bei Google Cloud Security.

Deutschland ist Vorreiter beim Einsatz von KI

Hart zufolge gibt es jedoch auch einen Grund zu Zuversicht: „Deutschland nimmt weltweit eine Vorreiterrolle ein, wenn es darum geht, KI zur Automatisierung von Bedrohungserkennung und -reaktion zu priorisieren und – mit wachsendem Vertrauen in die Fähigkeit von KI – Nach­wuchs­kräfte zu unterstützen.“ 73 Prozent der deutschen Führungskräfte priorisieren den Einsatz von KI zur Automatisierung von Sicherheitsprozessen. Dies ist deutlich mehr als der globale Durchschnitt mit 61 Prozent.

87 Prozent sagen, ihr Unternehmen müsse KI einsetzen, um Threat Intelligence besser opera­tio­na­li­sieren zu können. Allerdings gaben 50 Prozent der Befragten an, dass es für sie trotz KI schwierig ist, aus den gesammelten Daten konkrete Maßnahmen abzuleiten. 63 Prozent tun sich schwer, die Informationen überhaupt an die relevanten Teams weiterzugeben. 70 Prozent der deutschen Befragten erhoffen sich jedoch, mithilfe von KI verständlichere Zu­sam­men­fas­sun­gen effizient zu erstellen. Und letztendlich vertrauen weitere 55 Prozent der Nutzung von KI nur, wenn auch menschliches Fachwissen und Kontrolle mit eingebunden sind. Außerdem sehen die deutschen Führungskärfte in Künstlicher Intelligenz ein Werkzeug, das hilft junge Threat-Anal­ys­ten weiterzubilden. 74 Prozent gaben an, dass KI dabei hilft, konkrete Hand­lungs­empf­ehlungen bereitzustellen. Dies sind elf Prozentpunkte mehr als im globalen Durchschnitt.

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