Überforderung in deutschen Unternehmen So beeinflussen Daten die Cybersicherheit

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Wie die jüngste Studie von Splunk zeigt, sind deutsche IT-Verantwortliche mit dem enormen Datenwachstum überfordert. Während viele über keine Datenstrategie verfügen, wirkt sich das Datenvolumen negativ auf Cyber­sicherheit und Compliance aus. Doch es gibt auch einen Silberstreifen am Horizont.

Weltweit explodieren die Datenmengen. Dies führt in den IT-Abteilungen zu Sorgen um die Cybersicherheit und die Compliance.(© arahan - Fotolia.com)
Weltweit explodieren die Datenmengen. Dies führt in den IT-Abteilungen zu Sorgen um die Cybersicherheit und die Compliance.
(© arahan - Fotolia.com)

Für die meisten Unternehmen sind Daten der treibende Faktor hinter Innovationen, Effi­zienz und Wettbewerbsvorteilen. Doch wie die aktuelle Umfrage „Die neuen Regeln des Daten­manage­ments“ von Splunk unter 500 IT-Verantwortlichen zeigt, sind viele deutsche Unternehmen mit ihrer Datenlandschaft überfordert. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen über keine effektive Datenstrategie verfügt. Dabei wirken sich die vier zentralen Problemfelder, die Splunk identifizierte – unkontrolliertes Datenwachstum, zunehmender regulatorischer Druck, Herausforderungen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz und fehlende Datenstrategien – auch auf die Cybersicherheit in Unternehmen aus.

Datenflut wirkt sich negativ auf die IT-Security aus

Obwohl der Großteil der weltweit Befragten Daten als zentrales Element sieht, um die Er­ken­nung von Anomalien und die Reaktion auf Cybersicherheitsbedrohungen zu verbessern (stimme eher zu: 42 Prozent; stimme voll und ganz zu: 38 Prozent), kann die Datenmenge auch zum Risiko werden. In Deutschland gaben 66 Prozent der Befragten an, dass sie in der Datenflut ein erhöhtes Cyber­security-Risiko sehen. 21 Prozent der weltweit Befragten stimmten voll und ganz zu, dass das Datenvolumen in den vergangenen drei Jahren die Anfälligkeit ihres Unter­neh­mens für Cyberbedrohungen erhöht hat. 45 Prozent stimmten dem eher zu. Lediglich bei vier Prozent der Befragten hat sich die Anfälligkeit aufgrund der Datenanzahl nicht erhöht.

Zu den Faktoren hinsichtlich des Datenvolumens, die die Cybersicherheit beeinflussen, gehören überflüssige Daten (stimme eher zu: 40 Prozent; stimme voll und ganz zu: 18 Prozent) sowie Schwie­rigkeiten des Sicherheitsteams, den Überblick über alle Daten zu behalten (stimme eher zu: 32 Prozent; stimme voll und ganz zu: 20 Prozent).

Immer mehr Daten in deutschen Unternehmen

Wie Splunk herausfand, wächst das Datenvolumen in deutschen Unternehmen rasant. Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) schätzte, dass sich das Datenvolumen in den vergangenen drei Jahren um 50 Prozent erhöht hat. Jeder vierte IT-Verantwortliche (24 Prozent) ging sogar von einer Verdopplung aus. Als Folge haben die Verantwortlichen mit Daten-Silos, Sicher­heits­bedenken und zunehmende Compliance-Anforderungen zu kämpfen. Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) empfindet das wachsende Datenvolumen als Belastung – deutlich mehr als im Vereinigten Königreich (19 Prozent) und in Frankreich (22 Prozent).

Neben dem überwältigenden Wachstum der Daten, steigt auch der Compliance-Druck auf Unternehmen. So gaben elf Prozent der weltweit Befragten an, dass das gestiegene Daten­volumen eine Belastung in puncto Compliance nach sich zog. In Deutschland gehen 68 Prozent gehen davon aus, dass die Herausforderungen in der Einhaltung gesetzlicher An­for­derungen in den kommenden drei Jahren weiter zunehmen werden. Über die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) äußerte konkrete Sorgen vor möglichen Strafen. Doch die Umfrage zeigt auch einen positiven Ausblick: 71 Prozent der Unternehmen sehen in einer konsequenten Compliance einen echten Wettbewerbsvorteil. „Unternehmen verstehen regulatorische Kon­for­mität nicht nur als Pflicht, sondern als Chance – zur Differenzierung, zur Stärkung des Vertrauens bei Kunden und Partnern sowie als Basis für nachhaltigen Markterfolg“, sagt Petra Jenner, General Manager & Senior Vice President EMEA bei Splunk. Knapp drei Viertel der Befragten (73 Prozent) sagten, dass Compliance ihnen und ihren Kunden hilft, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Jenner fasst zusammen: „Die Umfrage zeigt: Unternehmen sehen die aus Daten gewonnenen Insights als strategischen Schlüssel – doch mangelnde Qualität, fehlende Strategien und wach­sende Risiken bremsen das Potenzial aus. Wer heute in Governance, Compliance und eine solide Datenbasis investiert, schafft die Grundlage, um Innovationen wie KI erfolgreich und sicher zu nutzen.“

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