Avira WinRollBack stellt Sektoren automatisch wieder her Festplatten-Partitionen vor unerwünschten Änderungen schützen

Redakteur: Martin Hensel

Antivirus-Spezialist Avira erweitert sein Portfolio an Lösungen zur Datenwiederherstellung. WinRollBack stellt nach einem Neustart die Sektoren geschützter Festplattenpartitionen automatisch wieder her. Auf diese Weise lassen sich Rechner in öffentlichen Einrichtungen wie Universitäten oder Bibliotheken vor unerwünschten Änderungen schützen.

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WinRollBack heißt der neueste Spross aus Aviras neuem Produktsegment rund um Datenwiederherstellungslösung. Die Software stellt beim Neustart des Systems die Sektoren geschützter Festplattenpartitionen automatisch im Urzustand wieder her und verhindert damit unerwünschte Änderungen durch User. WinRollBack eignet sich auch zur Rekonfiguration von Terminals, Kiosk-Systemen oder Notebooks.

Die Software basiert auf Aviras „HDD Sector Encapsulation“-Technologie und setzt Windows 2000 oder XP als Betriebssystem voraus. Das Programm benötigt 25 Prozent freie Festplattenkapazität und zwei verfügbare Partitionen. Auf einer Partition werden alle Veränderungen im laufenden Betrieb vorgenommen, während die zweite unberührt bleibt. Nach einem System-Neustart werden sämtliche Änderungen bereinigt und der Rechner im Original-Zustand gestartet.

Manipulationssicherheit garantiert

Zusätzlich kann jede Partition mit einem Kennwort geschützt werden. Sektoren, die mittels WinRollBack gesichert sind, lassen sich nur von Administratoren verändern oder wieder freigeben. Einzelne Verzeichnisse können von der Überwachung durch WinRollBack ausgenommen werden, so dass Anwender dort Daten ändern und speichern können.

Laut Avira entsteht durch die Recovery-Software kein Performance-Verlust. Multi-Boot-Umgebungen werden unterstützt. Avira bietet WinRollBack ab sofort mit unbegrenzter Laufzeit für knapp 40 Euro an.

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