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Microsoft FIM 2010 – Teil 3 Forefront Identity Manager – Self-Service-Funktionen für Anwender

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Stephan Augsten

Mit dem Forefront Identity Manager (FIM) 2010 will Microsoft die Verwaltung der Benutzergruppen und ihrer Rechte zu einem gewissen Teil in die Hände der Anwender geben. Im Praxistest hat sich Security-Insider.de die Management-Funktionen des neuen Microsoft-Security-Tools angesehen.

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Mit dem Forefront Identity Manager erhalten Anwender mehr Kontrolle über die Rechtverwaltung.
Mit dem Forefront Identity Manager erhalten Anwender mehr Kontrolle über die Rechtverwaltung.
( Archiv: Vogel Business Media )

Als Testumgebung für den Forefront Identity Manager wählten wir den Windows Server 2008 R2. Die Architektur des Forefront Identity Manager unterscheidet nach mehreren Bausteinen. Dies sind unter anderem die Komponenten des Verwaltungsservers und der Client-Module.

Bei den Systemvoraussetzungen für den Server gilt, dass es sich dabei um einen Rechner mit einem 64-Bit Prozessor und mindestens 2 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) handeln muss. Software-seitig verlangt der Forefront Identity Manager (FIM) einen Windows Server 2008 oder 2008 R2.

Ferner werden eine Reihe weiterer Microsoft-Systembausteine benötigt. Dazu gehören der Web Server (Internet Information Server 7), das .NET-Framework 3.0 bzw. 3.51 und der Windows Installer 4.5. Zur Ablage der FIM-Daten wird ein SQL-Server in der Version 2008 SP1 oder höher benötigt. Und schließlich werden die Dienste von Windows SharePoint Services verlangt.

Hierbei kann eine bestehende Sharepoint-Infrastruktur oder die reduzierten Sharepoint Services eingesetzt werden, im Test verwendeten wir letztere. Die Clientbausteine hingegen begnügen sich mit 512 Megabyte RAM. Die genauen Soft-und Hardware-Anforderungen des Forefront Identity Manager finden Sie im Microsoft Technet Center.

Bezogen haben wir die Software von der Microsoft Website. Microsoft hat den FIM in vier Download-Dateien aufgeteilt: die Serverfunktionen von FIM, eine Datei mit Gruppenrichtlinien-Templates, die Sprachpakete und die Release Notes. Der Kern von FIM steckt in den Servermodulen. Das Setup der Software ist menügeführt und schnell erledigt, sofern die Systemvoraussetzungen alle eingerichtet sind.

Seite 2: Bestandteile des Forefront Identity Manager

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