Oxygen Forensic Detective 9.2

Forensik-Tool extrahiert WebKit-Daten aus iOS- und Android-Geräten

| Redakteur: Peter Schmitz

Die neue Version von Oxygen Forensic Detective kann Browser-Informationen wie Websuchen, Account-Daten, Kontakte, Nachrichten, Geokoordinaten oder E-Mails aus Webmail-Oberflächen auslesen.
Die neue Version von Oxygen Forensic Detective kann Browser-Informationen wie Websuchen, Account-Daten, Kontakte, Nachrichten, Geokoordinaten oder E-Mails aus Webmail-Oberflächen auslesen. (Bild: Oxygen Forensics)

Oxygen Forensic Detective, eine Software zur Extraktion und Analyse mobiler Daten, kann in der neuesten Version 9.2 WebKit-Daten sowohl aus iOS- als auch Android-Geräten auslesen. Das ermöglicht Ermittlungsbehörden eine erhebliche Zeitersparnis beim Zugriff auf Inhalte besuchter Websites.

Die meisten Kriminellen verwenden zur Ausarbeitung ihrer Pläne das Internet und hinterlassen dabei viele Spuren auf mobilen Geräten. Durch den Zugriff auf WebKit-Daten können Benutzer von Oxygen Forensic Detective 9.2 wichtige Informationen aus einem Gerät auslesen und den Behörden als Beweisstücke vorlegen.

Die freie Browser-Engine WebKit, die von Apple auf Basis von KHTML weiterentwickelt wurde, nutzt SQLite-Datenbanken, um Daten zu hinterlegen, und speichert Inhalte von besuchten Websites. Die neue Version von Oxygen Forensic Detective ist somit ab sofort in der Lage, Browser-Informationen wie Websuchen, Account-Daten, Kontakte, Nachrichten, Geokoordinaten oder E-Mails aus Webmail-Oberflächen auszulesen und anschließend für eine übersichtliche Darstellung in verschiedenen Kategorien zu organisieren. Der Preis für Oxygen Forensic Detective startet ab 3.000 Euro.

"Oxygen Forensics behält immer die Bedürfnisse seiner Kunden im Auge. Die Extraktion von WebKit-Daten ist ein perfektes Beispiel dafür", sagt Lee Reiber, COO von Oxygen Forensics. "Letzte Woche erreichte uns eine Nachricht von einem unserer Kunden. Dieser untersuchte ein Mobilgerät, das über 4.000 Datensätze und 30 Gmail-Datenbanken in WebKit enthielt. Während er mit der Software eines anderen Unternehmens die Daten nicht extrahieren konnte, brauchte er mit unserer neuen WebKit-Funktion lediglich fünf Minuten, um sie zu analysieren und vollständige E-Mails in einem lesbaren Format auszulesen."

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