E-Mail-Verschlüsselung ohne Hürden FTAPI integriert S/MIME und macht sichere Kommunikation einfacher

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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FTAPI erweitert seine Plattform für sicheren Datenaustausch um die Unterstützung von S/MIME. Damit lassen sich verschlüsselte und digital signierte E-Mails direkt über die Plattform versenden – automatisiert, DSGVO-konform und ohne eigene Zertifikatsverwaltung.

FTAPI erweitert seine Plattform um S/MIME-Unterstützung – für automatische, DSGVO-konforme E-Mail-Verschlüsselung ohne manuelle Zertifikatsverwaltung.(Bild:  FTAPI)
FTAPI erweitert seine Plattform um S/MIME-Unterstützung – für automatische, DSGVO-konforme E-Mail-Verschlüsselung ohne manuelle Zertifikatsverwaltung.
(Bild: FTAPI)

E-Mail-Verschlüsselung gilt als Pflicht, ist in der Praxis aber oft ein Stolperstein. Unterschiedliche Standards, Zertifikatslaufzeiten und inkompatible Systeme sorgen regelmäßig für Frust in Unternehmen und Behörden. Der Münchner Anbieter FTAPI will dieses Problem nun elegant lösen: Mit der Integration des Verschlüsselungsstandards S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) in seine Plattform soll die sichere Kommunikation zum Selbstläufer werden.

Das System erkenne künftig selbst, welche Verschlüsselungsmethode beim Empfänger funktionieren soll – und wählt automatisch die passende aus. Unterstützt der Kommunikationspartner S/MIME, greift FTAPI darauf zu. Falls nicht, übernimmt die hauseigene SecuPass-Verschlüsselung. Damit entfällt die manuelle Entscheidung, wie eine Nachricht geschützt wird. Jede E-Mail wird verschlüsselt, egal auf welcher Seite welche Infrastruktur vorhanden ist.

„Mit der Integration von S/MIME ist uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer ganzheitlich sicheren Kommunikation gelungen“, sagt Kornelius Brunner, Chief Product Officer bei FTAPI. „Wir haben eine Lösung geschaffen, die E-Mail-Sicherheit nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines integrierten Systems sieht. Der ganzheitliche Ansatz, den wir hier umsetzen, wird künftig in alle Produkte unserer Plattform einfließen. Unser Ziel ist es, Sicherheit und Einfachheit konsequent weiterzudenken – mit Technologien, die in Europa entwickelt werden und digitale Souveränität stärken.“

Besonders in regulierten Branchen – vom Gesundheitswesen über Versicherungen bis zu Behörden – ist S/MIME häufig vorgeschrieben. Die Verwaltung der Zertifikate führt dort traditionell zu hohem Aufwand. FTAPI nimmt den IT-Abteilungen diese Last ab: Das Zertifikatsmanagement läuft vollständig automatisiert. Zertifikate werden zentral ausgestellt, verlängert und verwaltet, auf Wunsch auch in Verbindung mit bestehenden Zertifizierungsstellen.

Die neue Funktion erweitert das bestehende Produkt SecuMails, das bereits für Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation sorgt. S/MIME ergänzt dieses System, wo zertifikatsbasierte Absicherung oder digitale Signaturen gefordert sind.

Mit der S/MIME-Integration stärkt FTAPI seinen Plattformansatz: Sicherheit, Automatisierung und Benutzerfreundlichkeit sollen künftig noch enger zusammenrücken. Entwickelt, gehostet und betrieben wird die Lösung vollständig in Deutschland – ein Punkt, den das Unternehmen mit Blick auf digitale Souveränität bewusst hervorhebt.

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