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Analysen zur GAUSS-Malware GAUSS: Bankingtrojaner und Supermalware

| Autor / Redakteur: Dennis Kowalski / Peter Schmitz

Nach Stuxnet, Duqu und Flame ist mit GAUSS der nächste Supertrojaner entdeckt worden. Dieses Mal scheinen es die Urheber des Schädlings auch auf das Geld der Opfer abgesehen zu haben, denn die Malware hat auch Bankingfunktionen.

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Ist GAUSS die neueste Spionagewaffe im Köcher der Geheimdienste? Die Malware hat Ähnlichkeit zu Flame und damit zu Stuxnet und Duqu. Dieser neue Supertrojaner hat allerdings sogar Bankingfunktionen.
Ist GAUSS die neueste Spionagewaffe im Köcher der Geheimdienste? Die Malware hat Ähnlichkeit zu Flame und damit zu Stuxnet und Duqu. Dieser neue Supertrojaner hat allerdings sogar Bankingfunktionen.

Im Zuge von Ermmittlungen zu FLAME konnte ein neuer Abkömmling der Familie der Supertrojaner ausfindig gemacht werden, diesmal mit Bankingfunktionen.

In einer durch die Internationalen Fernmeldeunion initierten Ermittlung zu FLAME konnte Kaspersky Labs im Juni diesen Jahres einen neuen Supertrojaner ausfinding machen. Dieser Schädling ist so wie die bisher gesehenen Superschädlinge sehr modular aufgebaut und kann über die Ferne mit Plugins ausgerüsttet werden.

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Basierend auf Analysen der Timestamps und der Module des sogenannten GAUSS Schädlings gehen die Experten von einem Start der Operation GAUSS im August oder September 2011 aus. Interessant hierbei ist, dass das Labor für Kryptographie und System Sicherheit der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaftswissenschaften genau in diesem Zeitraum die Entdeckung von Duqu bekannt gemacht hat.

Man ist sich nicht sicher ob die Entwickler des Duqu zu dem Zeitpunkt einfach auf GAUSS wechselten jedoch ist eins ganz sicher, GAUSS kann in Verbindung mit Flame gebracht werden, dieser mit Stuxnet und Stuxnet mit Duqu. Somit besteht eine gewisse Verbindung zwischen GAUSS und Duqu.

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