BSI-zugelassene VPN-Infrastruktur Genua stellt quantenresistentes VPN für Behörden und KRITIS vor

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit der VS-NfD-zugelassenen VPN-Appliance genuscreen und dem Client genuconnect liefert Genua eine quantenresistente Lösung zur sicheren Standortvernetzung. Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen sollen damit ihre Kommunikation vor künftigen Quantenangriffen schützen können.

Die VPN-Lösung von genua schützt die Standortvernetzung und Fernzugriffe von Unternehmen mittels quantenresistenter, vom BSI zugelassener Technik. (Bild:  Genua)
Die VPN-Lösung von genua schützt die Standortvernetzung und Fernzugriffe von Unternehmen mittels quantenresistenter, vom BSI zugelassener Technik.
(Bild: Genua)

Der IT-Sicherheitsanbieter Genua bietet mit der VPN-Appliance genuscreen und dem VPN-Client genuconnect eine vollständig quantenresistente VPN-Infrastruktur an. Beide Komponenten sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bis zur Geheimhaltungsstufe VS-NfD („Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“) zugelassen.

Die Lösung richtet sich an Behörden, KRITIS-Betreiber und geheimschutzbetreute Unternehmen, die ihre Datenkommunikation gegen Angriffe durch künftige Quantencomputer absichern wollen. Quantencomputer könnten in den kommenden Jahren bisher gängige Verschlüsselungsverfahren brechen – ein Risiko, das auch das BSI in seinem Risikomanagement zunehmend berücksichtigt.

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Die Welt der Physik und der Mathematik ist für viele von uns eine unbegreifliche. Doch genau dorthin müssen wir uns begeben, wenn wir verstehen wollen, wie Quantencomputer funktionieren. In Folge 99 des Security-Insider Podcast sprechen wir mit Professor Christoph Becher von der Universität des Saarlandes darüber, wie Quantencomputer funktionieren, welche sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten es für die Super-Computer gibt, aber auch welche Gefahren dadurch lauern. Außerdem erklärt Professor Becher, welche Lösungsansätze es schon heute gibt. Wir wünschen viel Spaß, beim Zuhören!

Laut EU-Digitalstrategie sollen alle Mitgliedstaaten bis Ende 2026 mit der Umstellung auf Post-Quantum Cryptography (PQC) beginnen, kritische Infrastrukturen spätestens bis Ende 2030. Ziel ist es, so genannte „Store now, decrypt later“-Angriffe zu verhindern – also das Abfangen und spätere Entschlüsseln sensibler Daten, sobald die Rechenleistung hierfür ausreicht.

Ein besonders gefährdeter Punkt ist der asymmetrische Schlüsselaustausch in klassischen VPNs. Genua setze daher auf quantenresistente Verfahren für den Schlüsselaustausch und die Software-Update-Mechanismen. Die Kombination aus PQC und BSI-Zulassung mache die Lösung für sicherheitssensitive Organisationen interessant, die neben technischer Sicherheit auch rechtliche Konformität benötigen.

„Die VS-NfD-Zulassung des BSI bestätigt die Qualität unserer VPN-Lösung“, sagt Matthias Ochs, Geschäftsführer von Genua. „Sicherheitssensitive Organisationen erzielen damit ein sehr hohes Schutzniveau für die Standortvernetzung und flexibles Arbeiten z.B. unterwegs oder vom Home-Office aus. Zugleich sind sie dank einer durchgängigen Sicherheitsinfrastruktur ,made in Germany’ unabhängig von ausländischen Ausrüstern und stärken damit unsere digitale Souveränität.“

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