Technologie und Arbeitskultur Cybersecurity-Experten gewinnen, trotz Fachkräftemangel

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Vor der Herausforderung, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen, stehen viele Unternehmen. Wie es trotz viel Konkurrenz gelingt, Cybersecurity-Experten zu akquirieren, erläutert Ontinue.

Ontinue zufolge hilft ein guter Mix aus Technologie, Arbeitsumfeld und -bedingungen dabei, bestehende Mitarbeitende zu halten und neue Talente zu gewinnen.(Bild:  anatoliycherkas - stock.adobe.com)
Ontinue zufolge hilft ein guter Mix aus Technologie, Arbeitsumfeld und -bedingungen dabei, bestehende Mitarbeitende zu halten und neue Talente zu gewinnen.
(Bild: anatoliycherkas - stock.adobe.com)

Eine der schlimmsten Folgen des Fachkräftemangels sind Sicherheitslücken in der Verteidigung von Unternehmen. Laut Ontinue, einem Anbieter von Managed Extended Detection and Response (MXDR), gibt es gewisse Grundvoraussetzungen, die Unternehmen erfüllen müssen, um Spezialisten für sich zu gewinnen. Diese seien branchenübergreifend weitestgehend ähnlich. Hinsichtlich der Cybersecurity müssen sie jedoch noch eine Schippe drauf legen, da hier der Kamp um Talente besonders groß ist.

Eine zufriedene Belegschaft

Der erste und wichtigste Schritt, um personell langfristig gut aufgestellt zu sein, ist es Ontinue zufolge, seine Mitarbeitenden gut zu behandeln. Dies bedeute einen respektvollen Umgang, gute Bezahlung und hohe Wertschätzung. Vor allem Unternehmen, die nach Cybersecurity-Experten suchen, müssen darüber hinaus alle nötigen Ressourcen für möglichst effiziente Arbeit zur Verfügung stellen – dazu brauche es laut Ontinue auch angemessene Budgets für die Cybersicherheit. Grundsätzlich sollten alle Mitarbeitenden im IT-Sicherheitsbereich flexible Arbeitszeitmodelle erhalten und die Möglichkeit, vom Homeoffice aus zu arbeiten. Auch dies erleichtere den Recruiting-Prozess, da so der Einzugsbereich für neue Mitarbeitende größer ist. Daneben sollten Unternehmen klare Karrierepläne und die Möglichkeit für kontinuierliche Weiterbildungen schaffen, um für Berwerber attraktiv zu sein und bestehende Mitarbeitende zufrieden zu stellen.

Eine weitere Empfehlung des MXDR-Anbieters: Die Teams sollten nicht zu klein sein. Denn es gebe nichts Toxischeres und Kontraproduktiveres als eine zu hohe Arbeitslast. Burnout und Kündigungen seien in kleinen Teams keine Seltenheit. Zudem könne es sinnvoll sein, einige Prozesse und Aufgaben an externe Anbieter von Managed-Security-Services outzusourcen, um Teams zu entlasten.

Mitarbeitende mit KI entlasten

Auch Künstliche Intelligenz (KI) sollte Ontinue zufolge eingesetzt werden, um das Leben der Cybersecurity-Abteilung zu vereinfachen. Insbesondere beim Abarbeiten redundanter Routineaufgaben spiele KI eine tragende Rolle und erhöhe die Effizienz der Experten. Zu den Tasks, die KI übernehmen kann, gehören beispielsweise die Alert-Triage und die initiale Incident Response sowie die Analyse, Auswertung und Zuweisung von Gefahrenmeldungen an die Verantwortlichen. Strategische und komplexere Aufgaben sollten unbedingt weiterhin die menschlichen Teammitglieder übernehmen.

Nachwuchs sichern

Damit die Cybersecurity-Teams personell gut aufgestellt bleiben, braucht es von Zeit zu Zeit Nachwuchs. Daran führt trotz KI und Automatisierung kein Weg vorbei. Laut Ontinue machen Unternehmen sich die Suche nach geeigneten Kandidaten leichter, indem sie sich nicht auf bestimmte Universitätsabschlüsse als Voraussetzung festlegen, sondern auch Bewerberinnen und Bewerber akzeptieren, die sich ihre Skills autodidaktisch und Zertifikate in Eigenregie erarbeitet haben.

Darüber hinaus sollten Organisationen darauf hinarbeiten, sich intern Expertise zur Cybersecurity aufzubauen, um selbst ausbilden zu können. Eine weitere Option, die so möglich würde, sei es, Zuwachs aus anderen Abteilungen zu gewinnen und ihnen Schulungen und Weiterbildungen anbieten zu können.

„Da der Mangel an Cybersecurity-Fachkräften immer größer wird, müssen sich IT-Entscheider wie CEOs, CISOs und CIOs darauf konzentrieren, ein attraktives Umfeld zu schaffen“, betont Thierry Aubry, Head of Sales DACH & Nordics bei Ontinue. . „Dies erfordert eine holistische Strategie, die sowohl die menschlichen als auch die technologischen Herausforderungen der Branche in Betracht zieht. Unternehmen sollten daher nicht nur in ihre Mitarbeitenden investieren, sondern eben auch Automatisierungs- sowie KI-Tools nutzen und eine gute Arbeitskultur fördern.“

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