Drei kritische Schwachstellen Google veröffentlicht kritisches Update für Chrome

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Nachdem Ende November und Anfang Dezember 2024 zwei gefährliche Schwachstellen im Chrome-Browser gefunden wurde, reagiert Google nun mit einem Sicherheitsupdate. Eine Sicherheitslücke wird allerdings nicht genauer beschrieben.

Eine Type-Confusion-Schwachstelle, ein Use-after-Free-Fehler und eine nicht von Google genauer definierte Sicherheitslücke gefährden Chrome-Nutzer.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Eine Type-Confusion-Schwachstelle, ein Use-after-Free-Fehler und eine nicht von Google genauer definierte Sicherheitslücke gefährden Chrome-Nutzer.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Mit dem neusten Chrome-Update 131.0.6778.139/.140 für Windows und Mac und 131.0.6778.139 für Linux schließt Google drei Sicherheitslücken, die für Nutzer sehr gefährlich werden können. Zwei der Schwachstellen sind kritisch.

  • Type-Confusion-Schwachstelle in der V8 JavaScript Engine: CVE-2024-12381 wurde am 2. Dezember 2024 gemeldet und beschreibt eine sogenannte Type-Confusion-Schwachstelle. Dabei handelt es sich um einen Programmierfehler, bei dem ein Programm einen bestimmten Datentyp erwartet, jedoch einen anderen erhält. Dies führt dazu, dass das Programm auf unvorhersehbare Weise reagiert, während Kriminelle Code einschleusen oder das System zum Absturz bringen.
  • Use-after-free-Schwachstelle in Übersetzungsfunktion: Die Sicherheitslücke CVE-2024-12382 wurde in Chromes Übersetzungs-Extension gefunden und am 18. November entdeckt. Ein Use-after-free-Fehler tritt auf, wenn Speicher nach der Freigabe weiterverwendet werden. Cyberkriminelle können über die manipulierte Browser-Extension beliebigen Code ausführen.
  • "Nicht bekanntgegebene Sicherheitslücke mit hohem Schweregrad": Auch die dritte von Google als schwerwiegend eingestufte Sicherheitslücke wurde mit dem Chrome-Sicherheitsupdate behoben. Allerdings wurden Details zu der Schwachstelle nicht bekanntgegeben, da dies laut Google „ eine potenzielle Ausnutzung wahrscheinlich verhindert, bevor Benutzer die Möglichkeit haben, zu aktualisieren“.

Dass Google innerhalb von vier Wochen mit einem Patch auf die gemeldeten Sicherheitslücken reagierte, unterstreicht die Bedrohung, die von ihr ausgehen. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit über drei Milliarden Anwender Chrome. Normalerweise erfolgt das Update des Chrome-Browsers automatisch. Wollen Sie sichergehen, dass Sie die jüngste Version nutzen, können Sie manuell nach Updates suchen, indem Sie zu den Chrome-Einstellungen navigieren und auf „Über Chrome“ klicken.

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