The State of SaaS Security 2024 Report Studie zur Sicherheit von SaaS zeigt Schwachstellen auf

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Der State of SaaS Security 2024 Report zeigt eindrücklich die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der Sicherheit von SaaS-Lösungen auf. Die steigende Abhängigkeit von cloudbasierten Diensten macht es für Unternehmen unerlässlich, ihre Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich anzupassen.

Eine Studie von AppOmni zeigt, dass viele Unternehmen ihre SaaS-Umgebungen noch nicht effektiv absichern.(Bild:  Who is Danny - stock.adobe.com)
Eine Studie von AppOmni zeigt, dass viele Unternehmen ihre SaaS-Umgebungen noch nicht effektiv absichern.
(Bild: Who is Danny - stock.adobe.com)

Der State of SaaS Security 2024 Report von AppOmni zeigt die Herausforderungen im Bereich der Sicherheit von SaaS-Lösungen auf. Die steigende Abhängigkeit von cloudbasierten Diensten macht es für Unternehmen unerlässlich, ihre Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich anzupassen.

Knapp ein Drittel der Unternehmen wird Opfer von Datenpannen

Eine der zentralen Erkenntnisse des Berichts ist, dass 15 Prozent der Unternehmen die Verantwortung für die SaaS-Sicherheit vollständig bei ihren zentralen Cybersecurity-Teams angesiedelt haben. Dies spiegelt eine deutliche Fokussierung auf die Notwendigkeit wider, den Schutz von SaaS-Diensten auf höchster Ebene zu koordinieren.

Der Bericht deckt auch auf, dass 31 Prozent der befragten Organisationen in jüngster Zeit Opfer von Datenpannen waren, das ist ein Anstieg um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Zuwachs verdeutlicht die steigende Bedrohung durch Angriffe auf SaaS-Infrastrukturen und die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, proaktive Maßnahmen zu ergreifen. SaaS-Dienste bieten zwar Flexibilität und Skalierbarkeit, doch sie öffnen auch neue Angriffsflächen, die effektiv gesichert werden müssen.

Return on Investment wird wichtiger

Interessanterweise erwarten 29 Prozent der Entscheidungsträger, dass die Diskussion über den Return on Investment (ROI) von Investitionen in Cybersicherheit in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung gewinnt. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, die Effektivität ihrer Sicherheitsausgaben anhand konkreter Risikoreduzierung nachzuweisen. Dies bedeutet, dass Sicherheitsmaßnahmen nicht nur präventiv wirken müssen, sondern auch in finanzieller Hinsicht messbare Vorteile bieten sollten.

KI und SaaS

Ein weiterer bedeutender Aspekt des Berichts betrifft den Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz (GenAI). Rund 38 Prozent der befragten Führungskräfte äußerten Bedenken hinsichtlich der Risiken, die mit der Verwendung von GenAI im Zusammenhang mit Daten und geistigem Eigentum einhergehen. GenAI-Technologien bergen ein hohes Potenzial für Innovation, doch sie stellen auch neue Sicherheitsrisiken dar, die es zu adressieren gilt. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Sicherheitsstrategien auch den Schutz vor den spezifischen Bedrohungen, die durch GenAI entstehen, abdecken. Die Daten des Berichts basieren auf der Befragung von 644 Sicherheitsverantwortlichen und Managern aus aller Welt. Die Auswertung zeigt, dass viele Organisationen noch nicht über die nötige Reife verfügen, um ihre SaaS-Umgebungen effektiv abzusichern.

Der Bericht liefert konkrete Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen die Sicherheit ihrer SaaS-Umgebungen stärken können. Dazu gehören unter anderem die Implementierung von Zero-Trust-Architekturen, die fortlaufende Überwachung von Zugriffsrechten sowie der Einsatz von automatisierten Tools zur Erkennung von Anomalien. Diese Maßnahmen helfen, potenzielle Angriffe frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren, bevor sie Schaden anrichten.

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