Referenzprojekt STX Finland Oy

Identity Management muss in beide Richtungen funktionieren

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Rechteverwaltung in beide Richtungen

Mit SAM funktioniert die Beantragung der Zugänge komfortabel. Früher mussten die Außenstehenden noch Excel- oder Papierformulare ausfüllen und an ihren Geschäftskontakt bei STX schicken. Dieser verhandelte den Antrag anschließend mit der IT-Abteilung, welche die Zugriffe wiederum über den Fujitsu Helpdesk einrichten ließ.

„Die Rechteverwaltung funktioniert mit SAM heute deutlich schneller als früher“, erklärt Kimmo Metso. „Anstatt die jeweiligen Rechte in den einzelnen Anwendungen aktivieren zu müssen, können wir die Zugänge für den einzelnen Nutzer in Abhängigkeit seiner Tätigkeit heute zentral über die IdM-Lösung regeln.“

Dabei häufen sich nicht nur mehr und mehr Rechte an, die IT muss sie den zeitweiligen Inhabern abhängig von der Projektdauer auch wieder entziehen. Genau dies war laut Metso ein Problem, denn Key Partner konnten für die von ihnen beauftragten Sub-Unternehmen ihrerseits Rechte beantragen: „Es entzog sich unserer Kenntnis, wer unsere Systeme nutzt und ob noch Rechte für Personen vergeben waren, die die Systeme gar nicht mehr benutzen.“

Vor der IdM-Einführung hatte STX die Rechte immer pauschal für ein Jahr vergeben – der üblichen Fertigungsdauer eines Cruisers. In der Regel lassen sich die Fertigungszeiten aber doch nicht so exakt planen – und so kam es ständig zu asynchronen Zuständen zwischen berechtigtem und benötigtem Zugriff.

„Mit SAM können wir nun genau auf das jeweilige Projekt abgestimmt einstellen, wann ein Zugang zu einem bestimmten System für User X auslaufen soll“, sagt Sami Nikkanen, Projektleiter für die IdM-Einführung bei STX. Die Zugangsberechtigungen für weiter außen gelagerte Firmen lassen sich ebenso vollständig überwachen, da bei Rechte-Entzug für einen Key Partner beispielsweise automatisch sämtliche Berechtigungen für dessen Sub-Partner gelöscht werden.

Integration mit bestehender Infrastruktur

Die meisten Systeme integriert die IdM-Lösung über Active Directory und den standardisierten Windows Agenten von SAM. Wo es notwendig ist – wie z.B. bei MARS – bindet SAM die Systeme noch über einen generischen, intelligenten Konnektor an, ein SAM-Modul zum Anbinden von Nicht-Standard-Systemen.

Im Rahmen des Pilotprojektes hat Beta Systems die IdM-Lösung laut STX innerhalb nur eines Tages zum Laufen gebracht und dabei alle Informationen aus Windows Active Directory verarbeitet. „Das hat uns am meisten beeindruckt“, so Sami Nikkanen.

Seite 3: Schrittweise Umsetzung des IdM-Projektes

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