Der Bedarf an Incident-Management-Systemen ist so groß wie nie. Bei fast 130 Minuten Ausfallzeit und durchschnittlich 40 Incidents pro Monat ist verlorene Zeit sprichwörtlich bares Geld. Anbieter, die ihre Dienste rund um die Uhr online anbieten, sollten sich auf häufigere und vielfältigere Systemvorfälle vorbereiten, die durch schnelle Deployments und Updates in Cloud-Plattformen verursacht werden.
Noch viel zu selten werden Datenschutz und Incident-Management in Cloud-Betrieben zusammen gedacht.
(Bild: mh.desing - stock.adobe.com)
Die digitale Transformation treibt die Notwendigkeit für anspruchsvollere Incident-Management-Lösungen voran. Da Unternehmen zunehmend auf komplexe IT-Infrastrukturen und cloudbasierte Dienste angewiesen sind, wächst das Potenzial für Vorfälle immer weiter. Plattformen sollten kontinuierlich weiterentwickelt werden, damit sie die Erfordernisse des digitalen Zeitalters erfüllen. Insbesondere in Cloud-Umgebungen, in denen DevOps-Teams häufig auf dynamische Änderungen reagieren müssen, steigt der Anspruch an ein einwandfreies Management von IT-Vorfällen. Zudem zwingen strenge Datenschutzbestimmungen und der Umgang mit immer sensibleren Daten Unternehmen hierzulande, dem Schutz von Unternehmens- und Kundendaten besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wer Datensicherheit und Risikomanagement ernst nehmen möchte, sollte im Vorfallsmanagement auf deutsche Lösungen setzen.
Das heißt auch, dass sich das moderne Incident-Management von starren Einheitslösungen verabschieden muss. Gebraucht werden Produkte, die durch unterschiedliche Features und Add-on-Optionen den Anforderungen der Kunden entsprechen. Dazu gehört ebenfalls das Einhalten von Datenschutzregelungen. Vom Finanz- und Gesundheitswesen bis hin zum Einzelhandel und zur Tech-Branche – integrierte Bereitschaftsplanung, umfassende Kommunikationsmöglichkeiten und der Einsatz von KI ermöglichen ein erfolgreiches Notfallmanagement, das nicht nur Zeit und Geld spart, sondern sich dabei auch an geltende Gesetze hält.
Cloud-basierte Flexibilität – Agilität und Sicherheit Hand in Hand
Für Cloud-Plattformen, bei denen die Infrastrukturkomponenten weniger im Mittelpunkt stehen und stattdessen vom Anbieter dynamisch verwaltet werden, ist es von entscheidender Bedeutung, ein Incident Management zu implementieren, das sowohl Agilität als auch Datenschutz kombiniert. Die Fähigkeit von IT-Teams, schnell und effizient auf Störungen zu reagieren, ist essentiell, um die Funktionsfähigkeit von Systemen aufrechtzuerhalten. Dabei müssen sie zudem dafür sorgen, dass alle Datenschutzanforderungen eingehalten werden. Der Einsatz geeigneter Cloud-Tools spielt eine wesentliche Rolle, um Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren und ein datenschutzkonformes Handeln zu gewährleisten. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, den Workflow zwischen den Mitarbeitenden effizienter zu gestalten. So können DevOps und IT-Operations-Teams gemeinsam an der Lösung von Problemen arbeiten und sicherstellen, dass die Systeme kontinuierlich und zuverlässig funktionieren.
Von ITOps zu DevOps – Einbindung von Entwicklern in die Incident Response
Die Einbindung von Entwicklern in die Rufbereitschaft und die Reaktion auf Vorfälle ist im Cloud-basierten DevOps-Modell von entscheidender Bedeutung. Die Geschwindigkeit, mit der Veränderungen in Form von Deployments, Updates und neuen Features auftreten, ist hoch. Um diese schnellen Änderungsprozesse erfolgreich zu bewältigen, ist es unerlässlich, dass Developer aktiv in das Incident Management integriert sind, um die Kontinuität und Widerstandsfähigkeit in den IT-Abläufen zu verbessern. Denn aufgrund ihres technischen Wissens und ihrer Vertrautheit mit den Systemen sind sie oft am besten in der Lage, Probleme schnell zu identifizieren und zu beheben. Wenn beispielsweise während eines neuen Deployments ein unerwartetes Problem auftritt, können DevOps sofort benachrichtigt und direkt in die Untersuchung und Lösung des Problems eingebunden werden. Gleichzeitig werden Qualität und Sicherheit der angebotenen Dienstes damit erhöht, da die Entwickler sicherstellen, dass alle Änderungen gründlich überprüft und getestet werden, bevor sie in die Produktion gehen.
Die Zukunft des Incident Managements liegt in Deutschland
Deutschland ist über die eigenen Landesgrenzen hinweg für seine Ingenieurskunst und Präzision bekannt. Diese Qualitäten sind es auch, die beim Vorfallsmanagement zum Erfolg führen. Der zukunftssicherste Umgang mit der immer größer werdenden Zahl von Störungen, Fehlern und Datenlecks besteht darin, nicht nur auf Probleme zu reagieren, sondern sie zu antizipieren und bereits im Vorfeld zu managen. Denn das Incident-Management der heutigen Zeit bietet die nahtlose Integration in verschiedene IT-Ökosysteme und erleichtert die Kommunikation zwischen Stakeholdern und Teams in Echtzeit. Automatisierte Incident-Response und umfassende Reporting-Tools sind hier das A und O.
Stand: 08.12.2025
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Incident Management und Datenschutz als Erfolgsfaktor
Das Vorhersehen und Entschärfen von Vorfällen, bevor diese den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen, wird zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal für Unternehmen, die Cloud-basierte Dienste anbieten oder selbst auf sie angewiesen sind. Ein robustes Störfallmanagement ist daher unerlässlich, um den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten und gleichzeitig höchste Standards bei Datenschutz und Datensouveränität zu wahren. Incident-Management und Datensicherheit „Made in Germany“ sind der nächste logische Schritt in der digitalen Transformation deutscher Unternehmen.
Über den Autor: Birol Yildiz ist Gründer und CEO des Kölner SaaS-Unternehmen ilert.