Digitalisierung in der Industrie OT & IT als Dreamteam

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Bisher galt IT in der Industrie als „untypisch“. Doch Industrie 4.0 wird immer unumgänglicher, genauso wie die digitale Vernetzung in der Fertigung. OT und IT werden zum Pflicht-Duo in der Produktionshalle – der Aufwand lohnt sich aber.

Industrie besteht ohne den 4.0-Anhang nicht mehr. Dies erfordert eine stärkere Einbindung von IT in operative Technologie-Abläufe, die wiederum die IT-Sicherheit sowie Produktionsabläufe und betriebliche Effizienz optimieren kann.(Bild:  Exotic Graphics - stock.adobe.com)
Industrie besteht ohne den 4.0-Anhang nicht mehr. Dies erfordert eine stärkere Einbindung von IT in operative Technologie-Abläufe, die wiederum die IT-Sicherheit sowie Produktionsabläufe und betriebliche Effizienz optimieren kann.
(Bild: Exotic Graphics - stock.adobe.com)

Ransomware ist nach wie vor die häufigste Art von Cyberangriffen. Dazu wird sie immer mehr zum eigenen Businessmodell ausgebaut. Beliebte Ziel ist die Industrie. Doch OT-Sicherheit (Operational Technology) betrifft viele weitere Marktsegmente. Angriffe auf OT zielen unter anderem auf die Lieferkette ab. Häufig werden sie ausgelöst durch geopolitische Probleme wie staatlich finanzierte Hacker oder politisch motivierte Akteure. Dies belegt der Bericht „The Crisis of Convergence: OT/ICS Cybersecurity 2023“ von TXOne Networks in ­Zusammenarbeit mit Frost & Sullivan. „Die ­Bedrohungslage der industriellen Fertigung und der kritischen Infrastruktur hat sich deutlich verschärft, was zu zerstörerischen Ereignissen und wirtschaftlichen Verlusten geführt hat“, heißt es im Bericht. Die ernste Bedrohung ihrer OT-­Sicherheit ist den Unternehmen scheinbar bewusst. Sie räumen dem Schutz kritischer OT-­Anlagen laut Bericht von TXOne Priorität ein. Datensicherheit steht bei den Investitionen weit oben. Dadurch wollen sie versuchen, die Widerstandsfähigkeit ihrer technologischen Infrastruktur zu stärken.

Moderne Technologie veranlasst zum Umdenken

In Zeiten von KI stehen der Industrie große Veränderungen bevor, was eine Verzahnung von ­Security, Automatisierung und Edge Computing sinnvoll macht. Zunächst traditionell getrennt, war OT für physische Prozesse wie Fertigung oder Energieversorgung zuständig. Heute ist eine ­digitale Vernetzung der Geräte und das Zusammenspiel mit IT nicht wegzudenken. KI hat hier ihren Spielraum, um zum einen Produktionsabläufe zu optimieren und zum anderen neue Dienstleistungen zu entwickeln. Hersteller überdenken zunehmend ihr Portfolio und erweitern dieses um neue KI-Funktionen oder schließen sich ­strategisch mit Partnern zusammen.

Channel arbeitet strategisch zusammen

Strategische Partner sind zum Beispiel ­CrowdStrike und Google Cloud. Fokussiert will Google Cloud IR- und MDR-Dienste (Incident ­Response und Managed Detection and Response) von Mandiant durch CrowdStrike unterstützen. Um sich vor modernen Cloud-Bedrohungen zu schützen, sind ganzheitliche und intuitiv zu ­bedienende Managed-Security-Lösungen für Kunden ein notwendiger Trend. Sie sollen aber vor allem auch Sicherheits-Teams entlasten und die Komplexität in der eigenen IT-Sicherheit ­reduzieren. Eine Kombination aus KI-gesteuerten Cloud-Diensten, einer Security-Operations-Plattform und Threat-Hunting-Funktionen jeweils beider Unternehmen sollen hier unterstützen. Check Point und Nvidia erweiterten ebenso ihre Partnerschaft auf Netzwerk- und On-Premises-Cloud-Sicherheit und reagieren beispielsweise mit der Lösung Check Point AI Cloud Protect, die sich vor allem auf KI-gestützte Bedrohungen konzentriert.

Um stabile Vernetzungen zu gewährleisten, ­aktualisiert Kaspersky in Zusammenarbeit mit Boll ­Engineering den Kaspersky Thin Client. Dieser soll gerade die Infrastrukturen in Transport und Industrie stärker aufbauen und wird nach einer Pilotphase nun auch in der DACH-Region ­eingesetzt.

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