IT-Asset Disposal Nachhaltigkeit, Sicherheit und versteckte Werte freisetzen

Ein Gastbeitrag von Martin Ha 2 min Lesedauer

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IT Asset Disposal entwickelt sich vom Pflichtprozess zum wertschöpfenden Bestandteil der IT. Durch sichere Datenlöschung, Wiederverwertung und Transparenz stärken Unternehmen ihre Nachhaltigkeit, senken Kosten und reduzieren Risiken.

Strategisches IT Asset Disposal verbindet sichere Datenlöschung mit nachhaltiger Wiederverwertung und transparenter Wertschöpfung und hilft Unternehmen, Kosten zu senken und ESG-Ziele zu erreichen.(Bild:  Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)
Strategisches IT Asset Disposal verbindet sichere Datenlöschung mit nachhaltiger Wiederverwertung und transparenter Wertschöpfung und hilft Unternehmen, Kosten zu senken und ESG-Ziele zu erreichen.
(Bild: Vogel IT-Medien GmbH / KI-generiert)

Der digitale Wandel beschleunigt sich. Unternehmen in Deutschland investieren Milliarden in Cloud-Infrastrukturen, mobile Arbeitsplätze und KI-gestützte Prozesse. Dabei entsteht eine ste­tig wachsende Flut an Hardware, die nach einigen Jahren ausgetauscht wird: Laptops, Server, Speichersysteme, Netzwerkkomponenten. Was danach mit diesen Geräten geschieht, ist ent­scheidend. Nicht nur für die Datensicherheit, sondern auch für die ökologische und ökonomische Bilanz des Unternehmens.

Neue Forschungsergebnisse von Iron Mountain und Foundry Research zeigen, wie groß das Potenzial ist, wenn IT Asset Disposal (ITAD) strategisch betrieben wird. Noch immer behandeln viele Organisationen ITAD als reine Pflichtaufgabe, die vor allem Kosten verursacht. Tatsächlich aber eröffnen sich Chancen: Geräte können wiedervermarktet, gespendet oder als Ersatzgeräte intern erneut genutzt werden. Natürlich erst nach zertifizierter Datenlöschung. So lassen sich nicht nur Kosten zurückgewinnen, sondern auch Nachhaltigkeitsziele erreichen.

Nachhaltigkeit, Kosten und Transparenz als zentrale ITAD-Treiber

Gerade für deutsche Unternehmen gewinnt dieser Aspekt an Gewicht. Mit dem Kreislauf­wirt­schaftsgesetz und den steigenden Anforderungen durch die EU-Taxonomie wächst der Druck, Ressourcen zu schonen und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die Wiederaufbereitung von IT-Hardware verursacht deutlich weniger Emissionen als Recycling oder Neuanschaffung. Damit zahlt ITAD direkt auf ESG-Kennzahlen ein. Unternehmen, die ihre ausgemusterten Geräte nicht einfach vernichten, sondern sinnvoll wiederverwerten, können diese Fortschritte zudem in ihrer Nachhaltigkeitsberichterstattung ausweisen. Ein Faktor, der bei Investoren und Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Doch es geht nicht nur um Umwelt und Compliance. Der finanzielle Hebel ist beachtlich: Viele Geräte besitzen am Ende ihres Lebenszyklus noch einen Marktwert. Durch Wiedervermarktung lassen sich ITAD-Kosten teilweise oder sogar vollständig kompensieren. Gleichzeitig sinken Beschaffungsausgaben, wenn zurückgewonnene Geräte intern erneut eingesetzt werden können. Unternehmen, die ITAD strategisch aufstellen, berichten zudem von Effizienz­gewinnen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Transparenz. Wer ITAD zentral steuert, kann Kennzahlen wie „verhinderte Datenpannen“, „vermiedene CO₂-Emissionen“ oder „zurückgewonnene Restwerte“ regelmäßig ausweisen. Solche KPIs sind nicht nur für die IT-Abteilung relevant, sondern liefern auch Argumente für die Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung.

ITAD wird zur strategischen Unternehmensaufgabe

Damit all diese Potenziale ausgeschöpft werden können, braucht es jedoch ein klares Um­den­ken. ITAD sollte als Querschnittsaufgabe verstanden werden, die IT, Sicherheit, Beschaffung, Finanzen und Nachhaltigkeit verbindet. Der richtige Partner ist entscheidend: Zertifizierte Anbieter stellen nicht nur die sichere Datenlöschung nach internationalen Standards sicher, sondern bieten auch transparente Berichte über Wiederverwertung, Recycling und CO₂-Einsparungen.

ITAD ist mehr als nur sichere Entsorgung. Es kann ein strategischer Hebel für Datensicherheit, Nachhaltigkeit und Kostenoptimierung sein. Deutsche Unternehmen, die diesen Hebel aktiv nutzen, verwandeln einen vermeintlichen Kostenblock in einen Werttreiber und leisten zu­gleich einen Beitrag zu mehr ökologischer Verantwortung.

Über den Autor: Martin Ha ist Mitglied der Geschäftsleitung und Vertriebsleiter von Iron Mountain für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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