IT-Management sorgt für sichere und effiziente Geschäftsprozesse

IT-Governance: Mehr als Risikomanagement und Compliance

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Auswahlkriterien für den IT-Entscheider

Entscheider haben bei der Auswahl des IT-Managementsystems auf zahlreiche Faktoren zu achten, damit es einer IT-Governance optimal zuarbeitet. Die Bedieneroberfläche sollte aufgrund der Komplexität der Materie so einfach und übersichtlich wie möglich gestaltet sein. Alle wichtigen Server müssen, unabhängig von ihrer Provenienz, in die Überwachung und Steuerung integrierbar sein.

Weil sich Konstellationen und Konfigurationen innerhalb der IT-Infrastruktur immer wieder ändern können, müssen Funktionen bereitstehen, die die Administration vereinfachen und beschleunigen. Das Kopieren und Einfügen von Konfigurationen auf Servern und Nodes beispielsweise sollte rationell von der Hand gehen.

Konfigurationen sollten in Pakete zusammenfassbar und auf unterschiedliche Server verteilbar sein. Ein gutes Release-Management unterstützt darin, zentral Konfigurationspakete zu administrieren und Änderungen in der Infrastruktur ad hoc und jederzeit nachvollziehbar durchzuführen.

Bei großen IT-Installationen dürfen Massenoperationen nicht fehlen, um mehrere Dateien für schnelle Konfigurationsänderungen gleichzeitig ansprechen und ändern zu können. Unverzichtbar für schnelle und gezielte Konfigurationen von zentraler Stelle ist, dass sämtliche Konfigurationsdaten im direkten Zugriff stehen und an der Konsole herstellerneutral dargestellt werden. Ein Zugriff über die Browser-Oberfläche versteht sich von selbst.

Qualitätsmanagement

Diagnosewerkzeuge, sofern an Bord des Managementsystems, decken Fehler innerhalb bestehender Konfigurationen auf. Funktionen wie zum Beispiel „Excel2 Policy“ machen Konfigurationsregeln als Excel-Dateien exportierbar, um diese auf einfache Art und Weise zu editieren und anschließend zu re-importieren. Wird die Versionierung von Konfigurationen unterstützt, können bestimmte Konfigurationen losgelöst vom Normalbetrieb ausgeführt werden, beispielsweise für Software-Entwicklungen, Tests und Wartung.

Durch grundlegende Funktionen zum Qualitätsmanagement können Konfigurationen optimiert werden. Das trägt zu einer betriebssicheren Infrastruktur bei. Ein kombiniertes Benutzermodell und Berechtigungskonzept sorgt dafür, dass Administrationsaufgaben sicher und wirtschaftlich an andere Administratoren delegiert werden können, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren.

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