VPN-Härtung mit Enterprise-Anspruch Ivanti trimmt Connect Secure 25.X auf Linux, SELinux und Zero Tolerance

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Ivanti überarbeitet sein VPN-Flaggschiff Connect Secure von Grund auf. Version 25.X bringt ein neues Enterprise-Linux, aktiviertes SELinux im Enforcing Mode und eine komplett gehärtete Systemarchitektur – weniger Angriffsfläche, mehr Kontrolle, klarer Fokus auf „Secure by Design“.

Ivanti bringt mit Connect Secure 25.X ein komplett überarbeitetes VPN: neues Enterprise-Linux, SELinux im Enforcing Mode und eine gehärtete Architektur für mehr Widerstandsfähigkeit.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Ivanti bringt mit Connect Secure 25.X ein komplett überarbeitetes VPN: neues Enterprise-Linux, SELinux im Enforcing Mode und eine gehärtete Architektur für mehr Widerstandsfähigkeit.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Ivanti hat die neue Version 25.X seiner VPN-Appliance Connect Secure vorgestellt. Die Plattform basiert nun auf einem Enterprise-tauglichen Oracle-Linux-System und wurde im Zuge einer umfassenden Architekturüberarbeitung auf „Secure-by-Design“-Prinzipien umgestellt.

Die neue Version umfasst eine modernisierte Systembasis, eine gehärtete Gateway-Architektur sowie Security-Enhanced Linux (SELinux) im Enforcing Mode. Laut Ivanti sollen diese Maßnahmen Angriffsflächen minimieren und die Auswirkungen potenzieller Schwachstellen deutlich reduzieren.

Die Plattformhärtung erfolge durch integrierte Mechanismen wie Secure Boot, Festplattenverschlüsselung, Schlüsselmanagement und eine sichere Werkseinstellung. Ergänzt werde das Sicherheitskonzept durch eine neue Web Application Firewall (WAF) und einen vollständig überarbeiteten Webserver.

Mit der neuen Betriebssystembasis soll Connect Secure 25.X laut Ivanti sowohl in Cloud- als auch in Hardwareumgebungen stabiler und skalierbarer laufen. Der modernisierte Technologie-Stack biete die Grundlage für hohe Performance auch in großen Installationen, ohne Einbußen bei der Sicherheit.

Darüber hinaus verweist Ivanti auf die konsequente Umsetzung eines Secure Software Development Life Cycle (SSDLC), der Sicherheitsprinzipien wie Least Privilege, Complete Mediation und Failing Securely integriert. Das Unternehmen folgt dabei eigenen Standards, die auf den OWASP Application Security Verification Standards (ASVS) basieren.

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