Kostenlos und plattformübergreifend Speichernutzung analysieren JDiskReport zeigt, wo der Speicherplatz verschwindet

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Wer regelmäßig mit vollen Festplatten kämpft, kennt das Problem: Die Suche nach Speicherfressern gestaltet sich mühsam, vor allem unter macOS, wo die systemeigene Speicheranzeige kaum echte Einblicke bietet. JDiskReport schafft hier Abhilfe. Das kostenlose Tool analysiert Verzeichnisse und zeigt in präzisen Diagrammen, wo große Dateien liegen, welche Ordner dominieren und wie sich der Speicher über die Jahre verteilt hat.

JDiskReport bietet eine schnelle Übersicht zum aktuellen Speicherverbrauch in macOS und Windows.(Bild:  Joos – JGoodies)
JDiskReport bietet eine schnelle Übersicht zum aktuellen Speicherverbrauch in macOS und Windows.
(Bild: Joos – JGoodies)

Gerade für Nutzer, die neu auf dem Mac unterwegs sind, bietet JDiskReport einen Vorteil gegenüber den systemeigenen Werkzeugen. Statt auf vage Speicherkategorien angewiesen zu sein, bekommt man Zugriff auf die echte Ordnerstruktur. Die Anwendung erlaubt Scans vom Nutzerverzeichnis bis zum vollständigen Dateisystem, wahlweise in Kreisdiagrammen, Balkenübersichten oder tabellarisch gegliedert. Auffällige Speicherfresser lassen sich sofort erkennen.

Größte Dateien im Blick mit der Top-50-Analyse

Eine der nützlichsten Funktionen ist die automatische Auflistung der größten Dateien. Große Mail-Anhänge, alte Videodateien oder vergessene DMG-Images tauchen hier gezielt auf. Ergänzt wird das durch Zugriffszeitanalysen und Dateitypauswertungen, die selten genutzte Inhalte sichtbar machen.

JDiskReport ist in zwei Versionen erhältlich. Die bewährte Version 1.4.1 unterstützt Java 7 und 8, während die neue Version 2 Beta Java 8 bis 21 nutzt. Diese bietet optische Anpassungen, verzichtet auf einige interaktive Funktionen, erlaubt jedoch automatisierte Scans per Cron-Job. Wer die Java-Konsole aktiviert, erhält zusätzlich detaillierte Scanprotokolle. Neue Ansichten lassen sich im „Mehr“-Menü einblenden.

Plattformunabhängig dank Java

Ob Windows, macOS, Linux oder Solaris, JDiskReport funktioniert überall dort, wo Java verfügbar ist. Die Anwendung lässt sich als ausführbares JAR starten oder über „Web Start“ direkt laden. Die Installation ist unkompliziert und erfordert keine besonderen Systemkenntnisse. Wer Java installiert hat, kann sofort loslegen. Die Software verzichtet vollständig auf Werbung, Lizenzmodelle oder zeitliche Begrenzungen. Auch sicherheitsrelevante Altlasten wie Log4J kommen nicht zum Einsatz.

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