CeBIT 08: Compumatica kündigt VPN-Appliance für Behörden und Unternehmen an Kryptographie und IPsec-Verschlüsselung mit CryptoGuard VPN 5000
Mit CryptoGuard VPN 5000 erweitert Compumatica sein Portfolio an leistungsfähigen Verschlüsselungssystemen. Die VPN-5000-Familie richtet sich an Behörden und Unternehmen mit hohem Sicherheitsanspruch. Neben IPsec bieten die Appliances auch die Möglichkeit, Daten symmetrisch zu kodieren.
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Die neue 5000er-Produktlinie von CryptoGuard wurde speziell für Netze von Behörden und großen Unternehmen entwickelt. Zwei Appliances stellt der Anbieter von Krypto-Systemen auf der diesjährigen CeBIT vor: CryptoGuard VPN 5500 mit einer Bandbreite von bis zu 100 MByte sowie CryptoGuard VPN 5800 mit Bandbreitenunterstützung von bis zu einem GByte.
Die CryptoGuard VPN 5000-Familie bietet nicht nur IPSec-Verschlüsselung, sondern kann Daten auch symmetrisch chiffrieren. Diese Methode eignet sich gut für Satelittenverbindungen, weil die Datenpakete – anders als bei IPsec – durch die Verschlüsselung nicht zusätzlich vergrößert werden.
Chipkarten-Support und integrierte Firewall
Als besonderes Highlight nennt der Hersteller Chipkarten-Unterstützung mit dem AES Algorithmus für besonders sichere Verschlüsselung. Sie ersetzt das CryptonBoard, eine eigene Technologie von Compumatica für den ADES-Algorithmus.
Eingebaute Firewall-Funktionalitäten ermöglichen die Filterung nach Quelle und Destination sowie nach verschiedenen Protokollen und Portnummern. Bei Regelverfahren verfolgen die Appliances von Compumatica das bewährte Prinzip: „Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten.“
Die Verschlüsselungssysteme können ohne Unterbrechung des normalen Netzbetriebes eingebaut werden. So werden die VPN-Boxen einfach bei laufendem Betrieb zwischen Router und Endgeräte gesetzt und dann einzeln zugeschaltet.
Compumatica zeigt sein gesamtes Produktportfolio auf der CeBIT in Halle 6 am Stand H06.
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