Studie von Trend Micro KI im Spannungsverhältnis zwischen Chance und Risiko

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mittlerweile setzen fast drei Viertel der deutschen Unternehmen Künstliche Intelligenz für die Cyberabwehr ein. Dennoch befürchten über 90 Prozent der von Trend Micro Befragten, dass sie KI in den kommenden Jahren negativ auf die Cyberrisiken auswirken wird.

Die einen sehen KI als Chance für ihre IT-Sicherheit, die anderen sehen die Sicherheit ihres Unternehmens bedroht.(Bild:  frank29052515 - stock.adobe.com)
Die einen sehen KI als Chance für ihre IT-Sicherheit, die anderen sehen die Sicherheit ihres Unternehmens bedroht.
(Bild: frank29052515 - stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit allgegenwärtig. Auch für die Abwehr von Cyber­sicher­heits­risiken kommt sie in Unternehmen zum Einsatz. Trend Micro hat in der Studie „AI is Changing the Cyber Risk Game“ 2.250 IT- und Cybersicherheitsverantwortliche, darunter 100 aus Deutschland, befragt, ob und wie sie KI einsetzen.

KI als Hoffnung für die Cybersicherheit...

Laut der Studie setzen 74 Prozent der deutschen Unternehmen (81 Prozent weltweit) bereits KI-gestützte Tools als Teil ihrer Cybersicherheitsstrategie ein. 22 Prozent der Deutschen und 16 Prozent weltweit sind bereits dabei, die Implementierung aktiv zu prüfen. 96 Prozent in Deutsch­land und 97 Prozent der Befragten weltweit sind offen für den Einsatz von KI in irgend­einer Form. 48 Prozent der deutschen Befragten und 52 Prozent weltweit nutzen sie bereits für wichtige Security-Prozesse wie das automatisierte Auffinden von Assets, Risikopriorisierung und Anomalieerkennung.

Viele Verantwortliche hoffen darauf, mit den Möglichkeiten von KI ihre Cybersicherheit zu verbessern. Für 42 Prozent der deutschen und auch weltweit Befragten sind Künstliche Intelligenz und Automatisierung die oberste Priorität hinsichtlich der Verbesserung der Cybersicherheit.

... oder als Risiko für die Cybersicherheit?

Doch nicht alle sehen in der Verbreitung von KI-Lösungen nur Vorteile. 93 Prozent der deut­schen Unternehmen und 94 Prozent der Unternehmen weltweit sind der Meinung, dass sich KI in den nächsten drei bis fünf Jahren negativ auf ihre Cyberrisiken auswirken wird. Darüber hinaus erwarten 50 Prozent in Deutschland und 53 Prozent weltweit eine Zunahme des Um­fangs und der Komplexität von KI-gesteuerten Cyberangriffen. Sie gehen davon aus, dass diese sie zwingen werden, ihre bestehenden Strategien für die IT-Security zu überdenken. Zu den größten Bedenken deutscher Unternehmen hinsichtlich des Einsatzes von KI zählen:

  • das Risiko der Offenlegung sensibler Daten (39 Prozent in Deutschland, 42 Prozent weltweit)
  • die Möglichkeit, dass geschützte Daten von nicht vertrauenswürdigen Modellen ausgenutzt werden (35 Prozent in Deutschland, 36 Prozent weltweit)
  • die Herausforderungen bei der Überwachung durch die Zunahme neuer Endpunkte und APIs (33 Prozent in Deutschland, 31 Prozent weltweit)
  • die Entstehung von Blind Spots durch die Verbreitung von Schatten-IT (32 Prozent in Deutschland, 31 Prozent weltweit)
  • die Ungewissheit darüber, wie Daten von KI-Systemen verarbeitet und gespeichert werden (28 Prozent in Deutschland, 38 Prozent weltweit)
  • ein erhöhter Compliance-Druck (22 Prozent in Deutschland, 33 Prozent weltweit)

„KI birgt ein enormes Potenzial für die Stärkung der Cyberabwehr, von der schnelleren Er­ken­nung von Anomalien bis zur Automatisierung zeitaufwändiger Aufgaben“, berichtet Rachel Jin, Chief Enterprise Platform Officer bei Trend Micro. „Aber Angreifer sind ebenso eifrig dabei, KI für ihre Zwecke zu nutzen, und das schafft eine sich schnell verändernde Be­droh­ungs­land­schaft. Unsere Forschung und unsere Praxistests machen deutlich, dass Cybersicherheit von Anfang an in KI-Systeme integriert werden muss. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel.“

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