Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis CIOs sind enttäuscht von Security-Systemen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Einer Umfrage von Logicalis zufolge denkt die Hälfte der CIOs zu viel ihres Budgets für überflüssige Sicherheitslösungen investiert zu haben. Der dadurch entstandene Flickenteppich erschwere die Bedrohungserkennung und -abwehr.

Wie eine Umfrage von Logicalis zeigt, sind viele IT-Entscheider unzufrieden mit der Effektivität ihrer Sicherheitslösungen.(Bild: ©  contrastwerkstatt - stock.adobe.com)
Wie eine Umfrage von Logicalis zeigt, sind viele IT-Entscheider unzufrieden mit der Effektivität ihrer Sicherheitslösungen.
(Bild: © contrastwerkstatt - stock.adobe.com)

Hauptverantwortung des Chief Information Officers (CIO) im Unternehmen ist es, die Planung, Weiterentwicklung und den Betrieb der IT bestehend aus Hard- und Softwaresystemen, zu managen. Dazu gehört es in der Regel auch, das Budget entsprechend zu verwalten und zu verteilen. Oftmals ist der Chief Information Security Officer (CISO) dem CIO unterstellt, berichtet an ihn und ist auf seine Zustimmung bei größeren Entscheidungen angewiesen. Wie der „CIO Report 2025“ von Logicalis nun berichtet, fällt es CIOs angesichts der wachsenden Bedrohungslage zunehmend schwer, einen Nutzen aus ihren Sicherheitsinvestitionen zu ziehen.

CIOs sind pessimistisch

1.000 IT-Führungskräfte hat Logicalis weltweit befragt. Mehr als die Hälfte gab an, dass ihre Security-Patch-Systeme zu komplex geworden sind, um sie effektiv zu verwalten. So berichteten 88 Prozent der Befragten, in den vergangenen zwölf Monaten mit Cybersecurity-Vorfällen zu kämpfen gehabt zu haben – obwohl sie hohe Ausgaben Sicherheitslösungen getätigt hatten. 43 Prozent der Unternehmen waren dabei von mehreren Sicherheitsverletzungen betroffen. Folglich rechnen nahezu alle CIOs im kommenden Jahr mit weiteren erheblichen Sicherheitsverletzungen.

Schlechte Preis-Leistung oder schlechte Umsetzung?

Leider berichtet die Hälfte der Führungskräfte, dass ihr Unternehmen zu viel in überflüssige Sicherheitslösungen investiert hat. Ebenso viele empfinden, dass für sie das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt, weil sie nicht alle verfügbaren Funktionen ihrer Sicherheitstools nutzen. Außerdem sind 41 Prozent der CIOs der Meinung, dass ihre derzeitigen Sicherheitsinvestitionen den Anforderungen ihres Unternehmens nicht vollständig gerecht werden. Somit sind nur 58 Prozent davon überzeugt, potenzielle Sicherheitslücken erkennen zu können. Hier stellt sich allerdings die Frage, woran das liegt. Liefern die Sicherheitslösungen tatsächlich nicht ab, oder liegt der Fehler beim Anwender? Zumindest erkennen die CIOs das Problem: Denn 96 Prozent sehen Verbesserungsbedarf bei der Sicherheitsabdeckung ihres Unternehmens. 45 Prozent halten sogar erhebliche Verbesserungen für notwendig.

„Technologieführer agieren in einem Umfeld, in dem die Bedrohungen für die Cybersicherheit stetig zunehmen. Nach mehr als einem Jahrzehnt sicherheitsbezogener Ausgaben für Einzellösungen zeigen die Forschungsergebnisse, dass dieser Flickenteppich-Ansatz kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und in vielen Fällen sogar zusätzliche Probleme verursacht“, kommentiert Bob Bailkoski, Global CEO der Logicalis Group.„Sicherheit muss zwar weiterhin eine Budgetpriorität bleiben, sollte aber als strategische Investition und nicht als spontane Anschaffung verstanden werden. CIOs sind gut beraten, ihr Security-Ökosystem zu analysieren, zu entwirren und den Umstieg auf eine einheitliche Lösung in Betracht zu ziehen, die einen umfassenden und tiefgreifenden Schutz vor Bedrohungen ermöglicht.“

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