Secude erneuert Secure Notebook und Trustmanager Logischer und physikalischer Zugangsschutz
Auf der CeBIT präsentiert Security-Hersteller Secude überarbeitete Versionen seiner Laptop-Verschlüsselungssoftware „Secure Notebook“ und des Trustmanager, einem Smartcard- und Token-Verwaltungstool. Mit diesen beiden Lösungen können Firmen ihre internen Security-Policies unternehmensweit durchsetzen.
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Secure Notebook 8.0 verschlüsselt nicht einfach nur vereinzelte Dateien auf Desktop-PCs, Laptops und externen Speichermedien, sondern kodiert sämtliche Informationen auf dem jeweiligen Datenträger. Dazu zählen auch temporäre und ausgelagerte Dateien, Hibernation Files sowie das Betriebssystem selbst.
Bereits vor dem Hochfahren des OS prüft ein Linux-basiertes Pre-Boot-Authentifizierungssystem (PBA) die Legitimität des Anwenders. Wahlweise kann dies über die Eingabe von User-ID und Passwort, mit einer Smartcard oder einem Security-Token inklusive PIN geschehen.
Außerdem unterstützt die Lösung Single Sign-On für Windows- und Novell-Systeme. Somit muss sich der User nur einmal am Notebook anmelden, und nicht extra am Host-System. Auf diese Weise werden mögliche Wartezeiten reduziert.
Verwaltungstool erlaubt kurzzeitig Zutritt
Zur Umsetzung von Single Sign-On dient ebenfalls die Version 5.8 des Secude Trustmanager, mit dem der Administrator digitale Zertifikate, Smartcards sowie Softtokens ausstellen und verwalten kann. Als neue Funktion lassen sich nun auch Tageskarten und zeitlich begrenzte Tokens erzeugen.
Neben zertifizierten Smartcards nach dem Security-Standard ITSEC E4 (Information Technology Security Evaluation Criteria) werden auch Siemens Card-OS 4.2 und 4.3b sowie Giesecke & Devrient Starcos 3.0 unterstützt. Damit lassen sich bis zu 2.048 Bit lange RSA-Schlüssel nutzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Richtlinien für die Vergabe der PINs der Benutzer einzuführen und umzusetzen.
Secure Notebook kostet pro Lizenz 98 Euro ohne Mehrwertsteuer, bei Bestellung größerer Mengen reduziert sich der Preis. Der Trustmanager steht in den Versionen Business und Enterprise zur Verfügung, der Staffelpreis liegt bei 20 bis 29 Euro (ohne MWSt.) und variiert ebenfalls mit der Menge georderter Lizenzen. Für Serviceleistungen wie die Installation fallen zusätzliche Kosten an, die beim Hersteller erfragt werden können.
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