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Laut der Studie „Office 365 Adoption & Risk Report“ von Skyhigh Networks enthalten rund 17 Prozent der Dokumente, die in Office 365 gespeichert werden, sensible Informationen. Dazu zählen beispielsweise vertrauliche Betriebsinterna und personenbezogene Daten wie Krankenakten oder Kreditkartennummern. Die meisten Unternehmen sichern daher ihren Office-365-Einsatz vor allem dadurch ab, indem sie die Daten auf Verstöße gegen DLP-Richtlinien überprüfen.
Ein On-Demand-Scan der Office-365-Implementierung gleicht Daten, die bereits in OneDrive gespeichert sind, mit den DLP-Richtlinien ab und identifiziert sensible Informationen sowie Richtlinienverstöße. Über die Graph-Schnittstelle lassen sich die zu überprüfenden Benutzer oder Gruppen auswählen sowie relevante Dateien aus OneDrive heranziehen. Anschließend können Unternehmen mehrere Aktionen vornehmen: beispielsweise Dateien unter Quarantäne setzen, den Upload von Dokumenten mit sensiblen Information verhindern oder Zugangsbeschränkungen für spezielle Inhalten einführen.
Einhaltung von Vorschriften
Ähnliches lässt sich für E-Mails umsetzen. Laut aktuellen Studien verschickt die Mehrzahl der Mitarbeiter vertrauliche oder sensible Informationen als E-Mail-Anhänge. Dadurch werden E-Mails zu einer der größten Risiken für Datenverluste in Unternehmen. Mit CASB-Technologie lassen sich diese ebenfalls rigoros auf Richtlinienverstöße überprüfen. Dafür wird über Graph auf die Mail-Daten aus Microsoft Exchange zugegriffen.

Aufgrund gesetzlicher oder eigener Vorschriften müssen Unternehmen oftmals verschiedene Sicherheitsrichtlinien für spezielle Personengruppen erlassen. So gilt beispielsweise ein Verbot für den Austausch von Finanzinformationen für alle Mitarbeiter bis auf die Buchhaltung und die Geschäftsführung oder einzig Entwicklern und Konstrukteuren ist es gestattet, Source Code über die Cloud zu teilen. Unternehmen, die in mehreren regulierten Branchen – etwa Healthcare oder Finance – agieren, müssen in der Lage sein, für ihre unterschiedlichen Mitarbeiter und deren Cloud-Dienste verschiedene Vorschriften einzuhalten. Der vereinfachte Zugriff auf Benutzer- und Gruppeninformationen aus Office 365 erleichtert dahingehend die Definition und Umsetzung von gruppenspezifischen Richtlinien. Dies umfasst auch sämtliche Active-Directory- und Office-365-Gruppen.
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