KB5002623 behebt Patchday-Fehler Notfall-Update für Microsoft Office behebt kritischen Fehler

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Ein schwerwiegender Fehler in Microsoft Office 2016 sorgte Anfang April für reihenweise Programmabstürze. Ein neues Update schafft nun Abhilfe – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.

Das sicherheitsrelevante Office-Update KB5002623 behebt einen kritischen Fehler, der nach dem April Patchday in Microsoft Office 2016 für Abstürze gesorgt hat.(Bild:  Westlight - stock.adobe.com)
Das sicherheitsrelevante Office-Update KB5002623 behebt einen kritischen Fehler, der nach dem April Patchday in Microsoft Office 2016 für Abstürze gesorgt hat.
(Bild: Westlight - stock.adobe.com)

Microsoft hat am 10. April 2025 das Update KB5002623 für Office 2016 veröffentlicht , das ein gravierendes Stabilitätsproblem in mehreren Kernanwendungen behebt. Konkret geht es um ein Problem, das durch das Anfang April bereitgestellte Update KB5002700 ausgelöst wurde. Dieses ließ Word, Excel und Outlook in bestimmten Szenarien einfrieren oder sofort abstürzen. Die Fehlerlage betraf vor allem Installationen, die über den Microsoft Installer (MSI) bereitgestellt wurden.

Neues Update behebt Probleme

Das neue Update KB5002623 zielt gezielt auf das Problem ab und setzt zur vollständigen Fehlerbehebung die parallele Installation von KB5002700 voraus. Nur wenn beide Pakete installiert sind, lässt sich die Office-Suite wieder stabil betreiben. Der Rollout erfolgt allerdings nicht über die gängigen automatischen Updatepfade, sondern ausschließlich über das Microsoft Download Center. Dort steht das Update zur manuellen Installation für 32- und 64-Bit-Systeme bereit.

Wichtig ist, dass KB5002623 ausschließlich für Office-2016-Installationen auf MSI-Basis entwickelt wurde. Click-to-Run-Versionen wie Microsoft 365 bleiben außen vor. Anwender müssen sich vor der Installation daher vergewissern, welche Variante zum Einsatz kommt.

Microsoft weist außerdem darauf hin, dass ein Neustart des Systems nach der Installation erforderlich sein kann. Die betroffenen Dateien – insbesondere „Mso20win32client.dll“ – wurden in aktualisierter Version mit dem Zeitstempel vom 22. März 2025 bereitgestellt. Für eine vollständige Entfernung lässt sich das Update über die Systemsteuerung wieder deinstallieren.

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