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Das iPad als Arbeitsgerät für Vertriebsmitarbeiter Mobile Device Management bei Securitas

Autor / Redakteur: Marina Baader / Stephan Augsten

Securitas, der umsatzstärkste Sicherheitsdienstleister in Deutschland, hat den Prozess der Angebotserstellung mit seiner CRM-App iKnow beschleunigt. Wie das Unternehmen den Herausforderungen bei der Verwaltung der mobilen Geräte begegnete, beleuchtet diese Fallstudie.

Mithilfe von Tablets konnte Securitas die Produktivität im Vertrieb steigern.
Mithilfe von Tablets konnte Securitas die Produktivität im Vertrieb steigern.
(© Brian Jackson - Fotolia.com)

Sowohl die Geschäftsführung als auch der Vertriebsbereich Mobile Dienste des Sicherheitsdienstleisters Securitas nutzen bereits seit zwei Jahren das iPad ergänzend zum Notebook. Anfang des Jahres entschloss sich Securitas, den klassischen Prozess der Angebotserstellung mithilfe der Tablets zu beschleunigen.

Bereits während des Kundengesprächs sollten die Vertriebler ihre iOS-Geräte produktiv nutzen können. Zielsetzung war, dass die Vertriebler auf Dokumente im Firmennetz und auf die Kundendaten der von Securitas eigens entwickelten CRM-App iKnow zugreifen können.

Auf diesem Wege ließe sich das Angebot elektronisch vor Ort erstellen und dem Kunden auf Knopfdruck per E-Mail zum Unterzeichnen vorlegen, so die Grundidee. Über einen geschützten Zugriff auf die Datenbank sollten die erhobenen Daten außerdem direkt zurückgeschrieben werden.

Voraussetzungen fürs mobile Arbeiten

Im ersten Schritt war geplant, 100 iPads mit iKnow auszustatten – später sollte dann der deutschlandweite Rollout erfolgen. Die Leitung des Projekts übernahm Stefan Schenke, IT-Leiter der Division Mobil, gemeinsam mit Antonio Valls Ruiz, IT-Leiter Securitas Deutschland und Verantwortlicher für Datensicherheit.

„Natürlich sind wir in der IT immer offen für Neuerungen, aber Sicherheitsvorkehrungen haben bei uns oberste Priorität – auch bei mobilen Geräten“, betont Antonio Valls Ruiz. Folglich hat der IT-Leiter nach einem IT-Beratungshaus gesucht, das in Sachen Mobilität erfahren ist und das Projekt möglichst schnell umsetzen konnte.

Zum einen bestand die Aufgabe darin, eine sichere Infrastruktur für das Mobile Device Management (MDM) aufzubauen. Darüber hinaus sollte gewährleistet sein, dass die Berater eine zuverlässige App für den sicheren, mobilen Dateizugriff per Fileserver-Anbindung anbieten und integrieren können. Im uni 2012 beauftragte Valls Ruiz die EBF GmbH.

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