Angeblich interne Daten gestohlen Akira droht mit Daten-Leak von Apache OpenOffice

Von Melanie Staudacher 1 min Lesedauer

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Die Hackergruppe Akira behauptet, 23 Gigabyte an Daten von Apache OpenOffice erbeutet zu haben. Die Apache Software Foundation wider­spricht und erklärt, dass keine Hinweise auf einen Angriff oder ein Datenleck vorliegen.

Akira will interne Daten der Apache Software Foundation gestohlen haben. Auch Informationen über Mitarbeitende von OpenOffice. Doch als Open-Source-Softwareprojekt besitze Apache keine Mitarbeitendendaten.(Bild:  Rax Qiu - stock.adobe.com)
Akira will interne Daten der Apache Software Foundation gestohlen haben. Auch Informationen über Mitarbeitende von OpenOffice. Doch als Open-Source-Softwareprojekt besitze Apache keine Mitarbeitendendaten.
(Bild: Rax Qiu - stock.adobe.com)

„Wir werden in Kürze 23 Gigabyte an Unternehmensdokumenten hochladen“, droht die Hacker­gruppe Akira Ende Oktober auf ihrer Data-Leak-Seite. Sie behauptet, Daten der Apache Soft­ware Foundation gestohlen zu haben. Diese Daten würden das Open-Source-Projekt OpenOffice betreffen. Daraus habe Akira interne Unternehmensdokumente gestohlen, darunter Mit­ar­bei­ter­informationen wie Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Führerscheine, Sozial­ver­sicherungskarten und Kreditkarteninformationen, Finanz­in­formationen sowie interne ver­trauliche Dateien und zahlreiche Berichte über Probleme mit der Anwendung.

Wie Bleepingcomputer berichtet, habe Apache jedoch keinerlei Wissen über einen Cyber­angriff. Akira könne nicht im Besitz der genannten Daten, da nicht einmal die Foundation selbst diese habe.

„Die Sicherheit der Software unserer Projekte nimmt die Apache Software Foundation sehr ernst und untersucht diese Behauptung derzeit. Bisher ist weder der Foundation noch dem Apache OpenOffice-Projekt eine Lösegeldforderung bekannt“, teilte die Foundation Blee­ping­computer mit. Da OpenOffice ein Open-Source-Softwareprojekt ist, seien die Mitwirkenden weder für das Projekt noch für die Foundation angestellt. Daher würde Apache die in der von Akira genannten Daten überhaupt nicht besitzen. Auch Informationen zu möglichen Fehlern in Software seien ebenfalls öffentlich einsehbar. OpenOffice ist ein kostenloses, quelloffenes Office-Paket, Programme für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Da­ten­banken, Grafikbearbeitung und Formeleditoren bereitstellt.

Da interne Untersuchungen der Apache Software Foundation keine Hinweise darauf ergeben hätten, dass es einen Sicherheitsvorfall gegeben habe, wurden weder Strafverfolgungsbehörden noch Cybersicherheitsexperten eingeschaltet.

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