Endpoint-Security-Lösungen verschiedener Hersteller im Vergleich

NAC, NAP oder TNC – Schritt halten mit der Endpunkt-Sicherheit

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Zukunftssichere Lösungen?

Endpunkt-Sicherheit ist einerseits ein vieldiskutiertes Thema mit zahlreichen Hardware- und Software-Lösungen auf dem Markt, andererseits gibt es keinerlei Standards. Viele der aktuellen Lösungen sind außerdem prorietär, überteuert und kompliziert zu implementieren. Da es in diesem Bereich nicht viele Experten gibt, ist es gar nicht leicht, heute eine zukunftssichere Strategie zu entwerfen.

Leider lautet die Wahrheit, dass Sicherheit allgemein kaum zukunftssicher zu planen ist, und dass gilt ganz besonders für Modethemen wie Endpoint Security. Die Situation erinnert an die 80er, als Ethernet noch in den Kinderschuhen steckte und nicht standardisiert war. Viele Unternehmen steckten ein Vermögen in die Verkablung – um später zu merken, dass sie Komponenten verbaut hatten, die nicht standardkonform waren.

Daher müssen Unternehmen bestimmte Prozesse exakt definieren, ehe sie Geld für Endpunkt-Sicherheit ausgeben – sei es nun Hardware oder Software. Gemäß diesen Prozessen müssen alle Komponenten der Endpunktlösung vor ihrer Installation getestet, bewertet und validiert werden.

Dabei muss man muss unbedingt prüfen, wie die Endpunkte die Quarantäne im Rahmen des Richtlininien-Enforcements vornehmen. Der Administrator definiert alle potenziellen Szenarien und spielt sie dann durch.

Es lohnt sich wirklich, sich diese Arbeit zu machen. So kann man sicher sein, dass die gewählte Lösung wirklich die gewünschte Leistung bringt. Und sollten sich Lösung und Standards auseinander entwickeln, dann hat man mit den definierten Prozessen bereits alle Voraussetzungen, um schnell eine Alternative zu finden.

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