Cyberangriff auf Onlinehändler Notebooksbilliger bestätigt Zugriff auf Daten Zehntausender Kunden

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Unberechtigte haben bei notebooksbilliger.de auf Kundendaten zugegriffen. Nach aktuellem Untersuchungsstand ist eine mittlere fünfstellige Zahl von Kunden betroffen. Ob Daten tatsächlich abgeflossen sind, bleibt unklar. Der Händler warnt vor Phishing und unberechtigten Abbuchungen.

Notebooksbilliger informierte die von dem Cyberangriff betroffenen Kunden per E-Mail über den unberechtigten Zugriff auf ihre Daten.(Bild:  KI-generiert)
Notebooksbilliger informierte die von dem Cyberangriff betroffenen Kunden per E-Mail über den unberechtigten Zugriff auf ihre Daten.
(Bild: KI-generiert)

Der Onlinehändler notebooksbilliger.de hat das Ausmaß eines Cyberangriffs erstmals eingegrenzt. Nach Angaben des Unternehmens ist eine mittlere fünfstellige Zahl von Kunden betroffen. Alle bisher identifizierten Betroffenen seien bereits per E-Mail benachrichtigt worden.

Der Händler hatte Kunden erstmals am Abend des 14. Oktober 2026 über den Angriff informiert. Inzwischen bestätigt das Unternehmen ausdrücklich, dass Unberechtigte auf Kundendaten zugegriffen haben. Ob und in welchem Umfang Daten abgeflossen sind, ist weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.

Auch Bankverbindungen könnten betroffen sein

Der Fremdzugriff betraf Datensätze mit E-Mail-Adressen sowie möglicherweise Namen, Anschriften und Bankverbindungen. Letztere könnten betroffen sein, sofern Kunden sie für Überweisungen oder Lastschriften verwendet haben. Anzeichen für kompromittierte Passwörter liegen nach Angaben des Händlers nicht vor. Vollständige Kreditkartendaten speichere notebooksbilliger.de nicht selbst.

Für die Aufklärung hat das Unternehmen externe Spezialisten eingeschaltet. Die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde wurde informiert und Strafanzeige erstattet. Nach Unternehmensangaben ist der Angriff inzwischen eingedämmt. Die IT-Systeme liefen weitgehend wieder normal. Einzelne Websites, darunter nullprozentshop.de, seien jedoch noch eingeschränkt erreichbar. Zum Zeitpunkt des Angriffs und zum Einfallstor äußerte sich die Pressestelle gegenüber ComputerBase mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen nicht.

Kunden sollen Kontobewegungen prüfen

Wegen der möglicherweise betroffenen Bankverbindungen empfiehlt notebooksbilliger.de den benachrichtigten Kunden, ihre Kontoauszüge in den kommenden Monaten regelmäßig auf unberechtigte Abbuchungen zu kontrollieren. Außerdem warnt der Händler vor gefälschten E-Mails, SMS und Anrufen. Betrüger könnten sich als Mitarbeiter von notebooksbilliger.de, einer Bank, PayPal oder einer Behörde ausgeben. Passwörter, PINs oder TANs frage das Unternehmen über diese Wege niemals ab. Verdächtige Links und Anhänge sollten Kunden nicht öffnen.

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