Video-Tipp: Cloudspeicher in Unternehmen absichern

OneDrive mit Gruppenrichtlinien steuern

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Peter Schmitz

Wie man Microsofts Cloudspeicher OneDrive und OneDrive for Business mit Gruppenrichtlinien steuert und die Nutzung sogar einschränkt, zeigen wir in diesem Video-Tipp.
Wie man Microsofts Cloudspeicher OneDrive und OneDrive for Business mit Gruppenrichtlinien steuert und die Nutzung sogar einschränkt, zeigen wir in diesem Video-Tipp. (© ristaumedia.de - Fotolia)

Der Cloud-Datenspeicher OneDrive ist inzwischen fester Bestandteil von Windows und viele Unternehmen setzen auf Office 365 und damit auf OneDrive for Business. Der Speicher und seine Verwendung lässt sich mit Gruppenrichtlinien steuern und auch beschränken, falls Anwender kein OneDrive nutzen sollen. Wie man das macht und wie die Einrichtung in der Praxis funktioniert, zeigen wir in diesem Video-Tipp-Artikel.

Microsoft stellt, neben den Standardmöglichkeiten in Windows Server 2012 R2/2016 und Windows 8.1/10 für Unternehmen Gruppenrichtlinienerweiterungen zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ADMX- und ADML-Dateien, mit denen Admins Einstellungen an Gruppenrichtlinien für Office 365 und OneDrive for Business vornehmen können. Neben den Gruppenrichtlinieneinstellungen für OneDrive for Business stehen auch Vorlagen für Gruppenrichtlinieneinstellungen für Office 2016 zur Verfügung. Die Richtlinien ermöglichen den sicheren Betrieb von Office 2016-Programmen auf Rechnern mit Windows 10 und die Anpassung der Verwendung von OneDrive in den Office-Programmen.

Auch viele Einstellungen für Office 2010/2013 lassen sich über Gruppenrichtlinien durchführen. Im Downloadcenter stellt Microsoft Gruppenrichtlinienvorlagen jeweils separat für Office 2010 und Office 2013 zur Verfügung, über die man die Programme per Richtlinie anpassen kann.

Wie man OneDrive und OneDrive for Business mit Gruppenrichtlinien steuert, zeigen wir in der Bildergalerie zu diesem Artikel, sowie im Video-Tipp am Ende des Artikels.

OneDrive im Griff behalten

Windows 8.1/10 ist noch enger mit OneDrive verbunden, als Windows 8. In Unternehmen ist die Nutzung der Cloud nicht immer gewünscht, von OneDrive for Business mal abgesehen. Administratoren haben aber die Möglichkeit die Cloud-Nutzung mit Gruppenrichtlinien einzuschränken.

Sollen Anwender im Unternehmen in Windows 8.1/10 kein OneDrive nutzen, lässt sich die Anbindung an den Cloudspeicher über Gruppenrichtlinien steuern. In der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole sind die Einstellungen über Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/OneDrive zu finden. Hier ist zum Beispiel die Einstellung „Verwendung von OneDrive für die Datenspeicherung verhindern“ verfügbar. Allerdings lässt sich dadurch nicht die Verwendung von OneDrive for Business unterbinden und natürlich auch nicht den Datenzugriff von iPads zu OneDrive oder OneDrive for Business. Diese Einstellungen werden wiederum in Office 365 über das OneDrive Admin Center vorgenommen.

OneDrive und Office-Programme

Setzen Unternehmen auf Office 2013/2016, können Anwender direkt aus Office-Programmen heraus auf OneDrive sowie OneDrive for Business zugreifen und Daten in OneDrive speichern oder aus OneDrive und OneDrive for Business öffnen. Dazu müssen Administratoren auch in Windows 10 eine Verbindung zwischen Office und OneDrive herstellen.

Die Einstellungen können lokal vorgenommen werden, aber auch über Gruppenrichtlinien. Die Einstellungen sind im jeweiligen Office-Programm auf der Registerkarte Datei bei Konto zu finden. Hier kann über Dienst hinzufügen OneDrive als Speicherort hinzugefügt werden. Umgekehrt kann auch hier über Gruppenrichtlinien eine Anbindung unterbunden werden. Mehr dazu ist in der Bildergalerie zu sehen.

Wie man OneDrive und OneDrive for Business mit Gruppenrichtlinien steuert, zeigen wir in der Bildergalerie zu diesem Artikel, sowie im Video-Tipp hier drunter.

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