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Offene Standards und offener Quellcode für mehr Sicherheit

Open Source Security im Unternehmenseinsatz

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Offene Lösungen sorgen für größeren Investitionsschutz

Als zukunftsweisend stuft auch Peer Heinlein, Geschäftsführer der Heinlein Professional Linux Support GmbH, den Reifegrad der offenen Lösungsarchitekturen im alltäglichen Business ein. Denn mehr Sicherheit könne eine ganz praktische Kosten-Nutzen-Rechnung nach sich ziehen. “Neben der Tatsache, dass die Software naturgemäß nicht herstellergebunden ist und damit flexibler und langfristiger eingesetzt werden kann, stellt Open Source-Software natürlich auch eine zukunftssichere Investition dar.”

Weder lasse sich eine offene Softwarelösung über Nacht einstellen, noch von einem anderen Hersteller aufkaufen oder aus anderweitigen geschäftlichen Interessen absichtlich abwickeln, skizziert Heinlein die Vorzüge. Der Experte beobachtet nämlich seit längerem die Tendenz, dass qualitativ gute Software von der Konkurrenz aufgekauft und zum Schutz des eigenen Produkts “absichtlich eingestellt werde”.

Die Folgen bringt der Linux-Experte so auf den Punkt: “Wer eine solche Software nutzte, ist diesem Treiben schutzlos ausgeliefert: Er verliert ein meist tadellos funktionierendes Produkt und muß sich gezwungenermaßen nach neuen Lösungen umsehen, was natürlich auch erhebliche Aufwände und Kosten verursacht”, rechnet Peer Heinlein den Security-Spezialisten vor.

Offener Code und damit verbundenes Vertrauen in die Lösung sprechen für OSS

Daneben sieht der Experte weitere Vorteile der offenen Architekturen, wie das Vermeiden einer “Lizenzkostenfalle, sowie ein offener Quellcode zur eigenen oder der an Dritte ausgelagerten Weiterentwicklung.” Einheimische Spezialisten aus der freien Szene gehören aber nicht nur im Bereich der E-Mail-Security und rund um den Spamschutz zu den bevorzugten Adressen. “Auch sonst stellen wir mit unseren Kunden immer wieder fest, daß sich mit Open Source-Tools viele Aufgaben und Problemstellungen sicher, schnell und zuverlässig lösen lassen”, so Peer Heinlein weiter.

Großen Wert legen die Spezialisten dabei auf langfristig ausgerichtete Lösungen: OSS-Lösungen seien dafür prädestiniert, eine tragende Rolle im Bereich der gesamten Unternehmens-Security zu spielen. Für Peer Heinlein stellt sich nämlich immer wieder die Frage, ob man als Unternehmen geschlossenem Code aus Drittstaaten überhaupt blind vertrauen möchte. Die Geschichte lehre immer wieder, dass Wirtschaftsspionage kein Phantasiemärchen sei und Regierungen auch auf Softwareunternehmen einwirkten, um Hintertüren einzubauen.

Als besondere Stärke der freien Szene macht der Experte von Heinlein Professional Linux Support ansonsten die ganze Bandbreite der Infrastrukturdienste aus, also “alles aus der Serverlandschaft, wo Stabilität, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Performance zählen. Da ist es dann egal, ob es sich um die Bereiche Security, oder aber um DataCenter ganz allgemein handelt.”

Seite 3: Open Source hat auch noch immer Schwachstellen

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