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Netzwerk-Grundlagen – Switched Wireless Local Area Networks (WLAN)

Planung, Aufbau und Absicherung von Controller-basierten Wireless LANs

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Lokation-Tracking in WLAN Netzen

Auch Location Based Services wurden erst durch WLAN Switching ermöglicht. Mit Hilfe dieser Technologie können Geräte geortet werden, die eine WLAN Karte besitzen (Notebooks, VoIP WLAN Phones, etc.) sowie dedizierte Location Tags, in die z.B. Panic-Buttons und Bewegungssensoren integriert sind. Diese können an wichtigen Gütern, z.B. mobilen Infusionspumpen im Krankenhausbereich oder an Staplern in der Logistik, befestigt werden. Durch die lokationsbezogenen Daten kann sehr einfach eine Prozessoptimierung durchgeführt werden wie z.B. standortabhänige Disponierung von Staplern im Logistikbereich.

Für die Ortung selbst werden verschiedene Technologien eingesetzt:

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  • Anwesenheit: Ein Tag sendet z.B. alle 2 Minuten oder sobald es bewegt wird ein Signal. So wird sichergestellt, dass immer die aktuelle Lokation angezeigt wird.
  • Echtzeit: Ein Client/Tag wird gezielt vom User/System abgefragt und die aktuelle Lokation zurückgemeldet.
  • Lokationsbezogen: Ein Tag wird beim Passieren einer bestimmten Lokation über einen so genannten Exiter gezwungen, seine Lokation an das System zu melden.

Weiterhin gibt es verschiedene Ortungsmethoden:

AP Connection und RSSI-Wert (siehe Abbildung 4)

  • Die bekannte AP-Lokation sowie der RSSI-Wert des Client ergibt eine Abstandsabschätzung
  • Der Client befindet sich auf der RSSI-Kontur
  • RF-Hindernisse haben Einfluss auf die RSSI-Kontur
  • Zur Lokationsbestimmung wird die Client Sendestärke verwendet

Trilateration (siehe Abildung 5)

  • Bekannte AP-Lokationen und Client RSSI-Werte ermöglichen Distanzangaben
  • Ab einer Anzahl von 3 Distanzwerten (APs) kann die Lokation sauber bestimmt werden
  • RF-Hindernisse können die Qualität der Werte beeinflussen
  • Faktoren wie die Anzahl der Aps, die den Client sehen, die Geometrie der APs und die Qualität des RF-Models des Gebäudeplans können die Werte verbessern

Serverbasierendes Pattern Matching (siehe Abbildung 6)

  • Der von mehreren APs gesehene RSSI-Pattern eines Clients kreiert einen eindeutigen „Fingerabdruck“
  • Hat ein weiterer Client den selben RSSI-Pattern, ist er an der gleichen Lokation
  • Client Sendestärke ist nicht relevant
  • kein RF-Model des Gebäudes notwendig

weiter mit: 802.11n- ein neuer Standard

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